Positive Eindrücke vom konzeptionell veränderten Live-Jazz in Bad Hersfeld

Geglückter Neubeginn

Stimmungsmache: Brenda Boykin dirigierte beim Live Jazz-Auftakt in der Stadthalle mit gewaltiger Stimme und gemessenen Bewegungen die Herren Musiker, darunter auch Wolfgang Schmidtke mit seinem Saxophon (rechts). Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Der „neue“ Bad Hersfelder Live-Jazz hat einen geglückten Start hingelegt: Nach dem gut besuchten Auftaktkonzert mit der energiegeladenen Brenda Boykin am Freitagabend in der Stadthalle füllte sich am Samstag zur Mittagszeit zusehends auch die Innenstadt, wo das „New Orleans Music Festival“ Open Air-Bühnen fortgesetzt wurde.

„Big Easy in Concert“ war der Titel des Konzerts in der Stadthalle, bei dem die „Nawlins Brass Band“ – in Bad Hersfeld gerne gesehener Dauergast – das Opening übernommen hatte.

Das „International Cajun Trio“ sorgte unter den knapp 300 Besuchern schon für beste Live Jazz-Stimmung, ehe das um die gewaltige Stimme von Brenda Boykin und das Saxophon von Wolfgang Schmidte verstärkte Jan Luley Trio dem Abend mit Eingängigem, aus Jazz und Rock'n'Roll die Krone aufsetzte.

Am Samstag scharte sich das Publikum dann bei mildem und meist trockenem Wetter vor allem um die große Bühne auf dem Linggplatz, wo von elf Uhr bis Mitternacht nahezu nonstop musiziert wurde.

Einheimische und regionale Formationen wie „Colours of Music“ aus Wildeck oder die „Big Band Landeck“ gaben sich hier mit internationalen Gruppen wie der holländischen „Neutral Ground Brass Band“ das Mikrophon in die Hand.

Am späteren Abend standen dann auch die Kneipenkonzerte – ein Markenzeichen des Live-Jazz – auf dem Programm.

Am Montag mehr in der gedruckten Zeitung.

Von Karl Schönholtz

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