Junge Union aus dem Landkreis besuchte Berlin

Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit

Bad Hersfeld. Die Junge Union Hersfeld-Rotenburg hat mit Jugendlichen eine dreitägige politische Bildungsfahrt nach Berlin unternommen.

Die 20 Teilnehmer informierten sich in der Hauptstadt über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft Deutschlands.

Der Besuch des Deutschen Bundestages und die Teilnahme an einer Plenarsitzung waren genauso Programmpunkte wie ein Gespräch mit dem heimischen Bundestagsabgeordneten Helmut Heiderich. Thema des Gespräches war unter anderem die Schließung der Alheimer-Kaserne.

Kaserne ist auch hier Thema

„Die Junge Union Hersfeld-Rotenburg nimmt die Ankündigungen des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, die Region zu unterstützen, nun sehr ernst und erwarte jetzt konkrete Maßnahmen“, so Junge Union-Kreisvorsitzender Christian Eckhardt.

Des Weiteren wurde der Bundesrat besichtigt. Dabei lernten die Jungpolitiker Aufgaben, Arbeitsweisen und Zusammensetzung des Bundesrates kennen und konnten einen Blick in den Plenarsaal werfen, bevor die Teilnehmer selbst in die Rolle des Politikers schlüpften.

Informationen über DDR-Zeit

Das Programm setzte einen weiteren Themenschwerpunkt auf die deutsche Teilung und die SED-Diktatur. Gelebtes lebendig zu vermitteln stand im Vordergrund des Besuchs im DDR-Museum. Zudem informierten sich die Jugendlichen bei einem geführten Rundgang über die politisch motivierte Strafverfolgung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen teil.

„Zeitzeugen haben uns mit ihrem persönlichen Schicksal und ihren Erfahrungen unvergesslich deutlich gemacht, mit welcher menschenverachtenden Brutalität die Staatssicherheit Menschen, die für Freiheit, demokratische Teilhabe und Rechtsstaatlichkeit in der DDR kämpften, unterdrückte“, so Eckhardt.

Das kulturelle Berliner Nachtleben und ein Abend mit dem Kreisverband der Jungen Union des Berliner Bezirks Reinickendorf in dessen Clubraum rundeten das dreitägige politische Programm dann ab. (red)

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