Trommeln und Tanzen beim Togo-Abend des IKuZ / Zuschauer waren begeistert

Gebannt von Afrikas Seele

Im Rhythmus Afrikas: Daniel d’Almeida (links) und sein Begleiter brachten die Besucher schnell zum Tanzen. Fotos: Peter Claus

Bad Hersfeld. Djembe-Trommeln und afrikanische Tänze zogen die über 70 Zuschauer beim Togo-Abend im Interkulturellen Zentrum in Bad Hersfeld in ihren Bann. Der Rhythmus sprang unweigerlich auf das Publikum über.

Keiner der Organisatoren hatte vermutet, dass die Seele Afrikas das Publikum so locken würde. Als die ersten Trommeltakte zum Beginn der Veranstaltung zu hören waren, standen schon viele Gäste in der letzten Reihe.

Daniel d’Almeida erreichte zusammen mit seinem Begleiter nach wenigen Takten, dass afrikanische Mitakteure spontan zu tanzen begannen. Die facettenreich vorgetragene Musik wurde zum roten Faden der Veranstaltung.

Massama Kombia, die extra aus Kassel angereist war, präsentierte in ihrer mit viel Witz und Charme die wichtigsten Informationen zu ihrem Heimatland. In ihrer besonderen Art ließ sie die Zuhörer verstehen, dass in Togo auch heute noch Demokratie anders interpretiert wird als zum Beispiel in Europa.

Zusätzlich bereiten die geringen Einkünfte große Probleme. Bei einem Bruttosozialprodukt von nur etwa 350 US-Dollar pro Einwohner wird dies deutlich. Deshalb haben viele ihrer Landsleute das Land verlassen.

Fast alle Klimazonen

Vom schwül-heißen Süden bis zur trockenen Savanne im Norden finden sich fast alle Klimazonen des Kontinents in Togo. Kleinere Nationalparks zeigen den Besuchern eine große Vielfalt an typisch afrikanischen Tieren. Doch können sie nicht mit dem Tierreichtum Kenias konkurrieren.

Nach Stellas Lied der Liebe, das in einer der vielen Regionalsprachen Togos vorgetragen wurde, und den temperamentvollen Tänzen der Afrikanerinnen, die von den Trommeln begleitet wurden, lud Anna zu typisch togolesischen Gerichten ein. (red)

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