Wehneberger Straße vor der Jahnhalle wieder einspurig passierbar – Zieletappe

Gasse frei im Stadtring

Schachtmeister Markus Kranz von der Firma Kirchner (links) und seine Kollegen Roland Wesener, Thomas Rink und Baggerfahrer Karl Claus sind zuversichtlich, dass sie rechtzeitig fertig werden. Foto: Hornickel

BAD Hersfeld. Die Vollsperrung der Wehneberger Straße ist aufgehoben. Wer von der Homberger Straße oder vom Vlämenweg stadteinwärts fahren will, kommt wieder direkt auf die Dippelstraße.

Die komplizierte Umleitung ab der Wehneberger Straße vor der Jahnhalle durch die August-Gottliebstraße und die Benno-Schilde-Straße ist seit Mittwochabend passé.

Die Inhaber der Bäckerei Keim, die seit Mitte Mai von ihrer Kundschaft im wahrsten Sinne des Wortes abgeschnitten waren, freuen sich. Entgegen aller Unkenrufe sind sie nicht in die Pleite gerutscht, obwohl die Kunden nicht mehr vor der Tür halten konnten. Deswegen darf der Schachtmeister auch weiter zum Kaffeetrinken kommen.

Am Mittwochabend wurde der Verkehr auf der Wehneberger Straße bis zum Knoten mit der Dippelstraße/Obere Frauenstraße/Meisebacher Straße einspurig für den Verkehr freigegeben.

Derzeit arbeiten Schachtmeister Markus Kranz und seine Kollegen von der Baufirma Kirchner fieberhaft an der Einmündung der August-Gottlieb-Straße in die Wehneberger Straße, damit auch dort ab Mittwoch der kommenden Woche geschottert und asphaltiert werden kann.

Als Verstärkung für Baggerfahrer Karl Claus forderte der Schachtmeister gestern noch weitere Fußtruppen an, denn Schächte müssen freigelegt und Randsteine gesetzt werden. Trotz der komplizierten Arbeiten für die Stadt Bad Hersfeld und die Stadt im Untergrund haben die Arbeiter das große Ziel, das ihnen vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Eschwege gesteckt wurde, nicht aus den Augen verloren.

Ziel vor Augen

Ende Oktober soll der Bereich wieder in beiden Richtungen befahrbar sein. Und das wird er auch, wenn nicht alle Stricke reißen oder die Asphaltmischanlage ausfällt.

Wenn der Fertiger abgerückt ist, werden noch einige Nebenarbeiten ausgeführt. Beispielsweise werden dann noch die Gehwege vorschriftsmäßig hergerichtet.

Momentan müssen die durchfahrenden Verkehrsteilnehmer noch ein wenig Obacht geben, denn auch an- und abfahrende Lastzüge mischen sich in den Durchgangsverkehr.

Dazu ist vor der Einmündung der Knottengasse in die Wehneberger Straße ein Spurwechsel nötig. Dort nimmt eine Fräse die alte Fahrbahndecke auf. Solange dort gearbeitet wird, dürfen die Anlieger über den Hof der Stützpunkt-Feuerwehrwache fahren. Die Schranke bleibt auf. Das hat der Schachtmeister mit Stadtbrandinspektor Thomas Daube vereinbart.

Von Kurt Hornickel

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