Anspruchsvolles Festkonzert der Gesamtschule Obersberg in der Stadtkirche

Ganz ohne Nebenwirkungen

Talentierter Nachwuchs: Die Streicherklasse der Jahrgangsstufe fünf erntete für ihren Auftritt beim Festkonzert der Gesamtschule Obersberg tosenden Applaus. Foto: Knoth

bad hersfeld. „Das Schöne an Musik ist, dass sie rezeptfrei ist und als einzige Nebenwirkung eine heilende Wirkung hat.“ Mit diesen Worten eröffnete Sabine Rimbach, Schulleiterin der Gesamtschule Obersberg, das Festkonzert ihrer Schüler in der Stadtkirche.

Schüler, Eltern und Lehrer trafen sich, um zu feiern, dass die Schule für ihr vielseitiges Engagement im musikalischen Bereich das Zertifikat „Schule mit dem Schwerpunkt Musik“ erhalten hat. Abbas „Thank you for the music“, gesungen von Lehrerin Tatjana Beyer in Begleitung des Chores und der Bläser der GSO und MSO, leitete das etwa zwei Stunden andauernde Konzert ein.

Gute Stimmung

Gute Stimmung verbreiteten die Bläser im Anschluss mit dem allseits beliebten „Shoop shoop Song“ von Cher. Da konnte auch der im Hintergrund auf seinen Auftritt wartende Chor kaum noch die Füße still halten und wippte gut gelaunt im Takt mit.

Einen tosenden Applaus mit stampfenden Füßen ernteten die Mädchen und Jungen aus der Streicherklasse der Jahrgangsstufe fünf, die trotz weniger Erfahrung sichtlich ihr Bestes gaben. Einen kleinen Applaus verdiente sich aber auch Tatjana Beyer, die die aufgrund der Kälte verstimmten Instrumente im Akkord wieder in die richtige Tonlage versetzte.

Talentierte Musiker mit und ohne Instrument von der fünften Klasse bis ins Erwachsenenalter sorgten für einen abwechslungsreichen und musikalisch anspruchsvollen Abend. Damit bekräftigten sie gemeinsam einen Satz aus der Eingangsrede der Schulleiterin: „Ein Instrument zu erlernen bedeutet auch das Lernen zu lernen – mit hörbarem Erfolg“.

Von Carmen Knoth

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