Letz Zep, die Led-Zeppelin-Show, sorgte für Furore im Erlebnisbergwerk Merkers

Ganz dicht am Original

Wie einst Robert Plant und Jimmy Page: Sänger Billy Kulke und Gitarrist Andy Gray gaben alles auf der Bühne. Foto: Landsiedel

Merkers. Kaum hatten „Letz-Zep“ die Bühne im Großbunker des Erlebnisbergwerks Merkers betreten, ging auch schon die Post ab. Ob „Whole Lotta Love“, „Ramble On“, „Rock and Roll“ oder „Stairway to Heaven“, die Band um Sänger Billy Kulke und Gitarrist Andy Gray spielte die Klassiker von Led Zeppelin druckvoll und präzise – verblüffend nahe am Original. Und das Publikum rockte von Anfang an begeistert mit.

Der Lead-Sänger schaffte es, die Stimme von Led-Zeppelin Sänger Robert Plant nahezu einhundertprozentig zu kopieren, lediglich die einstudierte Gestik wirkte nach einiger Zeit ein wenig aufgesetzt, was aber der Performance keinerlei Abbruch tat. Spitze war Gitarrist Andy Gray, der aussah, als sei er aus den frühen 70er-Jahren direkt ins Jahr 2014 gebeamt worden. Ob mit der „normalen“ E-Gitarre, der Akustik-Gitarre bei „Gallows Pole“ oder der Doppelhals-Gitarre bei „Stairway to Heaven“, Gray spielte so unheimlich präzise und druckvoll, dass man bei geschlossen Augen hätte meinen können, Jimmy Page steht auf der Bühne. Selbst während der live-Version von „Dazed and Confused“ schlug er den Geigenbogen exakt wie sein Vorbild auf die Saiten seiner Gitarre. Nach gut zwei Stunden und der obligatorischen Zugabe war die Show für die fast 1400 Fans sicherlich viel zu schnell zu Ende.

Toll auch die organisatorische Leistung der Mannschaft um Michael Glotzbach von MG-Concerts aus Vacha sowie des Teams vom Erlebnisbergwerk Merkers, die für den reibungslosen Ablauf gesorgt haben. Schließlich galt es, 1400 Fans sicher zum Veranstaltungsort in 500 Meter Tiefe und nach dem Konzert auch wohlbehalten zurückzubringen. Das nächste Konzert unter Tage mit „The Voice of Gregorian“ findet am 20. Dezember statt. Restkarten sind noch erhältlich.

Von Thomas Landsiedel

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