Grimm-Heimat will Besucher mit freiem Eintritt locken

Gästekarte soll den Tourismus ankurbeln

Bad Hersfeld. Der Kreis Hersfeld-Rotenburg soll für Touristen künftig noch attraktiver werden. Dazu soll eine neue Gästekarte der Grimm-Heimat Nordhessen beitragen, die pünktlich zum 200. Geburtstag der berühmten Hausmärchen im Jahr 2013 eingeführt werden soll. Die Plastikkarte für Übernachtungs- und Tagesgäste soll Besuchern sowohl die freie Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Verkehrsverbund Nordhessen (NVV) als auch den freien Eintritt zu ausgewählten Freizeiteinrichtungen ermöglichen.

„Das ist ein gewinnbringendes Projekt für alle Beteiligten“, sagte Tourismusberater Ralf Trimborn vom Institut inspektour bei der Vorstellung der Pläne im wortreich.

Ähnliche Gästekarten gebe es bereits im Hochschwarzwald und im Allgäu, allerdings noch nicht in einer so großen Flächenregion wie Nordhessen. Die positiven Erfahrungen dort, sprächen für das Projekt. Das Prinzip ist einfach. Beherbergungsbetriebe wie Hotels oder Pensionen kaufen die Karte für ihre Gäste, die dann die Vergünstigungen nutzen können. Hotels und Pensionen könnten dadurch zusätzliche Anreize für Gäste schaffen und auch deren Verweildauer steigern. Außerdem profitierten sie vom gemeinsamen Marketing, dass die Grimm-Heimat organisiert.

Das wortreich in Bad Hersfeld und das Museum im Stift werden als erste Partner aus unserem Kreis bei dem Projekt mitmachen. Andere Anbieter, wie das Grenzmuseum, die Kasseler Museumslandschaft oder Tierparks sind ebenfalls dabei. Auch Schwimmbäder, Thermen oder das Kali-Museum im Kreis sollen angefragt werden.

Voraussetzung für die Einführung der Karte ist, dass bis zum 15. März 2012 mindestens 150 Beherbergungsbetriebe in Nordhessen und 75 Freizeiteinrichtungen ihre Teilnahme zusagen. Sonst könne das Projekt nicht realisiert werden. In ersten Reaktionen zeigten sich die meisten Touristiker aus unserem Kreis von dem Projekt angetan. Zum Tage, Seite 2 Kontakt: www.nordhessen.de

Von Kai A. Struthoff

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