Was Schüler lernen können

Frühlingskonzert der Lehrkräfte der Musikschule des Kreises in der Martinskirche

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Strahlende Musiker beim Schlussapplaus: Lehrer und Lehrerinnen der Musikschule spielten ein Frühlingskonzert in der Martinskirche.

BAD HERSFELD. Spanische, arabische und russische Klänge füllten am Sonntagnachmittag die Martinskirche im Schlippental. Zwanzig Lehrer und Lehrerinnen der Musikschule des Landkreises waren mit ihrem Frühlingskonzert zu Gast in dem Gotteshaus. „Mit der Musik möchten wir Sonne in Ihre Herzen bringen“, sagte Timo Wichmann dem Publikum.

Er begrüßte zusammen mit Sabine Kreutzer die Gäste. Beide leiten derzeit kommissarisch die Musikschule. Die Schar der Musikpädagogen führten talentreich vor, was ihre Schüler und Schülerinnen von ihnen lernen können.

Klassische Melodien 

Mit dem bekannten Walzer Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch eröffnete das Lehrerorchester ein Kaleidoskop an schönen, vorwiegend klassischen Melodien. Es folgte das „Arabische Lied“ von Christoph Willibald Gluck, gespielt von Olaf Wald auf der Violine und Dietlind Quiroz-Sanchez auf dem Klavier. Stücke des italienischen Mandolisten Carlo Munier hatten sich Jürgen Nothbaum und Sabine Kreutzer ausgesucht. Wolfgang Möller spielte „Toccata und Fuge“, das bekannteste Orgelwerk europäischer Kunstmusik, mit seinen schnellen Läufen und vollgriffigen Akkorden virtuos auf der Kirchenorgel vor. Wichmann schwärmte daraufhin: „Es ist ein beeindruckender Klang in dieser Kirche.“ Die Zuhörer bestätigten seine Meinung kopfnickend.

Jazzige Töne gab es daraufhin von der Jazz-Combo. Javier Chernicoff bearbeitete mit seinen Händen und Besen die Cajon. Sein perkussives Trommelspiel auf der Holzkiste sorgte für erheiternde Momente und erntete begeisterten Applaus. Johanna Zur präsentierte spanische Cellomusik von Caspar Cassadó.

Die sehnsuchtsvolle Romantik russischer Lieder bekam das Publikum in den Beiträgen von Tatjana Bauer (Gesang) und Natalja Martens (Akkordeon) zu spüren. „Gnossienne Nr.3“ von Eric Satie für Klavier und Klarinette gaben Bauer und Nothbaum noch zum Besten. Mit „Romanze Rubato“ sollte das großartige Konzert enden, doch das Lehrerorchester spielte dem begeisterten Publikum gerne noch eine erwartete Zugabe. Der Spenden- Einnahmen fielen zum Dank reichlich aus. Sie sollen demnächst einem guten Zweck zugeführt werden.

Von Vera Hettenhausen



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