62. Leistungsfrisieren der Friseur-Innung fand diesmal in Rotenburg statt

Und die Frisur sitzt

Geduldsprobe: Auch die Modelle brauchen etwas Geduld, bis die festliche Abendfrisur nach 40 Minuten sitzt. Fotos: Kanngieser

Rotenburg. Engagiert, leistungsstark und fantasievoll präsentierten sich über 30 Auszubildende beim 62. Leistungsfrisieren der Friseur-Innung Hersfeld-Rotenburg im Foyer der Göbel Hotels Arena in Rotenburg. „Um den fachlichen Erwartungen der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden, ist es in unserem Beruf wichtig, sich stets weiterzuentwickeln“, sagte Obermeister Peter Fiebig. Das Training für die Wettbewerbe und der Wettbewerb selbst seien Bausteine dazu.

Er appellierte an die Meisterinnen und Meister, ihre Auszubildenden zur Teilnahme zu motivieren und zu unterstützen. Auch Berufsschullehrer Jörg Heckroth sieht in der traditionellen Innungs-Veranstaltung, die in dieser Form einzigartig in Hessen ist, eine große Chance für Berufsanfänger und auch für jene, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen: „Hier können die Teilnehmer ihren kreativen Ideen breiten Spielraum geben“, erklärte er und verwies auf das selbstständige Arbeiten, das in den fünf unterschiedlichen Wettbewerben mit einer zeitlichen Vorgabe klappen muss.

So wurde vom ersten Ausbildungsjahr in 30 Minuten eine Föhnfrisur ohne Schnitt verlangt. Die Teilnehmer des zweiten Ausbildungsjahres hatten 45 Minuten Zeit für einen Trendherrenhaarschnitt mit Übergang und farblicher Veränderung.

Im dritten Ausbildungsjahr überraschte Mareike Pauly aus dem Bebraer Salon „Hair und Styling“ von Nadine Scheer: Sie erhielt die höchste Punktzahl für das „Festliche Abend-Make-up“ und die „Festliche Abendfrisur am Modell“, einem für alle Auszubildenden offenen Wettbewerb. Da strahlte auch ihr Modell Susanna Allmeroth über das einhellige Urteil der Jurymitglieder Markus Ullrich, Miriam Schrimpf-Döppelschmidt und Carmen Breithaupt, die feststellten: „Das ist eine Augenweide!“ Den „Modischen Damenkurzhaarschnitt“ von Mareike Pauly bewertete das Jurytrio ebenfalls mit Platz eins.

Moderator Ralf Kapuscinski freute sich über die zahlreichen Zuschauer, die Eltern und viele Innungsmitglieder. Er und Obermeister Peter Fiebig dankten allen, die sich für das 62. Leistungsfrisieren engagiert haben, den örtlichen Firmen für ihre Unterstützung sowie der Fachoberschule Gestaltung der Beruflichen Schulen Bebra für den Entwurf der außergewöhnlich schönen Urkunden. Die Sieger

Von Susanne Kanngieser

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