Rotary Club installiert Trinkbrunnen an Schulen im Kreis

Frisches Wasser für die Kolibri-Schule

Willkommene Erfrischung: Der neunjährige Timon Vogelei macht seiner Klasse vor, wie der neue Trinkbrunnen an der Kolibri-Schule in Asbach funktioniert. Foto: Rössing

Asbach. An einem neuen Trinkbrunnen können sich jetzt die Schüler der Kolibri-Schule in Asbach erfreuen. Gesponsert wurde dieser vom Rotary Club Bad Hersfeld. Hintergrund ist die landesweite Aktion „gesundekids“, bei der sich Rotary Clubs bemühen, Kinder zu einer bewussteren Ernährung und regelmäßiger Bewegung anzuregen. Bereits 2005 wurde die Aktion gestartet, damals installierte der Rotary Club Bad Hersfeld an vier Schulen Trinkbrunnen.

Die verschiedenen Clubs in Hessen bieten unterschiedliche Aktionen zu der Kampagne an. Diese gehen von kostenlosen Obstlieferungen an Schulen, Einrichtung von Schulküchen und der Durchführung von Laufwettbewerben bis hin zur Installation von Trinkbrunnen. „Mit dem Angebot von Trinkwasser soll Dickmachern, wie Softdrinks, der Kampf angesagt werden“, erklärt Initiator der Aktion in Bad Hersfeld, Alex Hansen.

Neustart in Asbach

Die Aktion wurde im vergangenen Jahr wieder aufgenommen, wobei die Kolibri Schule den Anfang machte.

Bei der offiziellen Übergabe des Brunnens wurde Hansen gestern von Wolfgang Grau, Präsident des Rotary Clubs Bad Hersfeld, Anja Csenar, die als Leiterin des Immobilienmanagements des Landkreises zuständig für Schulbauten ist, und Bernhard Hergert als Vertreter der Bad Hersfelder Firma Haustechnik Horn GmbH, die den Trinkbrunnen installiert hatte, begleitet.

„Das Angebot wird gut angenommen. Viele Kinder gehen nicht mehr an den Wasserhahn zum Trinken, sondern an den Brunnen“, sagt Schulleiterin Marga Zange. Gerade im Sommer sei der Brunnen eine willkommene Erfrischung. Wasser sei außerdem ein grundsätzliches Thema, das nun auch praktisch Einzug in die Schule halte.

Aktion geht weiter

„Wir planen dieses Jahr noch mindestens eine weitere Schule mit einem Brunnen zu versorgen“, erklärt Hansen. „Natürlich nur die Schulen, die auch wollen.“

Einige haben selbst schon Lösungen für kostenfreies Trinkwasser gefunden oder lehnen das Angebot etwa aufgrund fehlender Stellplätze ab. Nach und nach will der Rotary Club die restlichen Schulen im Kreisgebiet mit Trinkbrunnen ausstatten.

Von Sarah Rössing

Kommentare