Friedewald: Erddeponie wird verlegt

Grenzmarkierung mit Füßen: Immer mehr Friedewalder Bürger protestierten gegen die Deponie in Ortsnähe im Zuge des Autobahnbaus. Teilnehmer des Ortstermins hatten sich dort aufgestellt, wo nach ihrer Vermutung der Erdwall aufgeschüttet werden sollte. Foto: roda

Friedewald: Aufatmen im Auweg in Friedewald: Die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Neubaugebiet geplante Erddeponie wird nun doch verlegt. Das teilte der amtierende Bürgermeister, der 1. Beigeordnete Klaus Kraft, mit.

Nach unzähligen Gesprächen sei es gelungen, eine weiter nördlich und dichter an der Autobahn gelegene Fläche für das temporäre Erd-Zwischenlager zu sichern. Die schriftliche Bauerlaubnis des Grundstückseigentümers liege vor, auch die Naturschutzbehörde habe zugestimmt. Kraft dankte der für den Bau verantwortlichen Firma DEGES für ihr Entgegenkommen und die Kompromissbereitschaft. Auch der neue Bürgermeister Dirk Noll freute sich, dass sich „der Kampf“ aller Beteiligten und vor allem der Anwohner-Interessengemeinschaft gelohnt habe. (kai)

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