Jugendfeuerwehren aus Bad Hersfeld und Sumperk besuchten Flughafenwache

Die Freundschaft stärken

Ganz schön groß: Vor dem riesigen Löschfahrzeug der Frankfurter Flughafenfeuerwehr haben eine Menge Leute Platz. Das Tragen von Warnwesten ist übrigens Pflicht für alle Besucher. Foto: Becker

Bad Hersfeld/Frankfurt. Die Jugendlichen aus Bad Hersfeld und Sumperk staunten nicht schlecht, als sie das Gebäude der Flughafenfeuerwehr in Frankfurt betraten. Obwohl sie sich als Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr mit Löschfahrzeugen auskennen, hatten sie ein solches Fahrzeug noch nie gesehen: Ganze 6000 Liter kann das Gefährt in einer Minute abwerfen.

Auch Landtagsabgeordneter Torsten Warnecke und der ehemalige Stadtbrandinspektor Gerhard Wettlaufer waren sichtlich beeindruckt von dem klar strukturierten und routinierten Vorgehen der Einsatzkräfte. Wettlaufer liegt die Organisation gemeinsamer Aktivitäten von Bad Hersfeld und Sumperk besonders am Herzen.

Kontakte knüpfen

„Bis zum Jahr 2001 habe ich die Städtepartnerschaft aktiv begleitet“, erzählt er. „Seit zwei Jahren gibt es in Sumperk nun eine Jugendfeuerwehr, das nutzen wir jetzt als Chance, Kontakt zwischen den Jugendlichen herzustellen.“ Der Plan geht auf: Bei der gemeinsamen Rundfahrt über das riesige Rollfeld des Flughafens, vorbei am neuen Airbus A380, wurden zwischen den Nachwuchskräften der Feuerwehren aus Petersberg, Kohlhausen und Sumperk schnell Freundschaften geschlossen.

Auch Torsten Warnecke möchte die Städtepartnerschaft stärken. „Als wir eine Radtour nach Sumperk gemacht haben, sind wir dort sehr herzlich empfangen worden“, erinnert sich der Landtagsabgeordnete. Nun revanchierte sich der Politiker für die Gastfreundschaft und organisierte für die Jugendlichen einen an die Flughafentour anschließenden Besuch im Hessischen Landtag in Wiesbaden.

Dort wurde der Feuerwehrnachwuchs durch das ehemalige Stadtschloss der Herzöge von Nassau geführt, dessen Räumlichkeiten zu einem großen Teil noch genauso aussehen wie damals. Besonders die überdimensionalen Kronleuchter faszinierten die Jugendlichen. Zum Glück stecken in denen anstatt hunderter echter brennender Kerzen heute die elektrischen Varianten. Wer weiß, ob aus dem Tagesausflug sonst nicht doch noch ein echter Einsatz geworden wäre?

Von Hannah Becker

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