Freudensprünge zum Start des Keltenbads

Liebe Leserinnen und Leser im Hersfelder Land, in der Partnerstadt Bad Salzungen macht der Bürgermeister Freudensprünge: Am kommenden Sonntag wird das Keltenbad nach 16-monatiger Modernisierung komplett wieder geöffnet sein.

Seit Oktober sind bereits das Sole-Bewegungsbad, die Innensauna und die Rauminhalation in Betrieb. Und zwar erfolgreich. In den letzten drei Wochen kamen durchschnittlich 500 Gäste pro Tag.

Ab 1. Dezember werden es bestimmt noch mehr, denn das großzügige Sauna-Außengelände mit Blick in die unverbaute Werra-Aue besticht mit vier neuen Saunen: Salz-Sauna (70 Grad), Mühlenbach-Sauna (80 Grad), Panorama-Aufguss-Sauna (90 Grad) und Natur-Sauna (100 Grad).

Außerdem gibt es zwei Ruhehäuser, Duschen und sanitäre Anlagen. Aufgrund der Witterung noch fertig werden das Sole-Tauchbecken und der Sole-Pfad. Der Betonkörper des Tauchbeckens muss mit mehreren Kunststoffschichten ausgekleidet werden. Diese brauchen Trocknungszeiten und das gestaltet sich bei der gegenwärtigen Außentemperatur schwierig. Bis Weihnachten, hofft der Kur-Geschäftsführer, werden beide Anlagen fertig sein.

Zurück ins Keltenbad ziehen kann jetzt das ausgelagerte Fitness-Studio. Das Sole-Präventions-Zentrum ist fertig, viele neue Geräte sind bereits aufgebaut.

Freudensprünge macht der Bürgermeister, weil ihm die Bauphase mit Schließzeiten des Bades und Sauna graue Haare und schlaflose Nächte beschert haben. Baufehler und falsche Materialauswahl aus der Ursprungs-zeit des Keltenbad-Baus mussten behoben werden. Das hat deutliche Mehrkosten verursacht. Und der Kur GmbH fehlten wegen der Schließzeiten Einnahmen. Die Stadt musste mit einem Darlehen aushelfen.

Inzwischen ist die Rücklage der Stadt fast aufgebraucht. Aber jetzt blickt man nach vorne, weil man sich sicher ist, mit dem attraktiven und modernen Keltenbad im Wettbewerb bestehen zu können.

Sie können sich ja selbst eine Meinung bilden, wenn Sie, liebe Leser, bei einem Besuch in Bad Salzungen auch im Keltenbad verweilen.

susanne.moeller@stz-online.de

Kommentare