Pastor Harald Heinrich Adler liebt die Herausforderung und die Gemeindearbeit

Freude und Lebendigkeit

Fühlen sich schon heimisch: Der Pastor der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde am Neumarkt, Harald Heinrich Adler, mit seiner Frau Chrisoula. Die gebürtige Griechin stammt aus Serres in der Nähe von Thessaloniki. Zur Begrüßung hisste ihr Vermieter gleich die entsprechende Flagge im Garten. Foto: Rössing

Bad Hersfeld. Gleich zwei Gemeinden betreut Pastor Harald Heinrich Adler seit August. Vor kurzem wurde er in einem Vorstellungsgottesdienst in sein Amt bei der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde am Neumarkt in Bad Hersfeld eingeführt. Am Sonntag, 27. September, erfolgt die offizielle Vorstellung bei einem Gottesdienst in der Gemeinde in Schwalmstadt-Treysa.

Den Spagat zwischen seinen beiden Einsatzorten, die er zu jeweils 50 Prozent betreut, schafft Harald Heinrich Adler vor allem mit Unterstützung seiner Ehefrau Chrisoula. „Sie steht immer hinter mir und meiner Arbeit“, erklärt der Pastor. Chrisoula Adler ist gelernte Optikerin und hilft ihrem Mann wo sie nur kann. Gemeinsam sind sie bereits im Juli von Gummersbach-Vollmarshausen, das im Oberbergischen liegt, in das beschauliche Oberaula-Hausen gezogen. „Wir haben bewusst die Mitte zwischen Bad Hersfeld und Treysa als Wohnort gewählt“, erklärt das Ehepaar. Da sie sport- und naturbegeistert sind, gefällt ihnen die ländliche Region besonders gut.

Adler stammt aus Düsseldorf. Bereits seit 20 Jahren ist er im Gemeindedienst tätig. Nach dem dreijährigen Theologiestudium am früheren Missionshaus Bibelschule Wiedenest in Berg Neustadt waren seine Wirkungsorte als Pastor Duisburg-Meiderich, Gummersbach und nun Bad Hersfeld beziehungsweise Treysa. Ein besonderes Anliegen ist dem 54-Jährigen die Männerarbeit in der Gemeinde: „Gerade den Männern möchte ich in ihrem Alltag begegnen und dabei Geistliches und Bewegung miteinander verbinden.“

Praktische Arbeit ist dem Pastor ebenso wichtig, denn vor seinem Studium absolvierte er selbst eine medizinische Ausbildung. Auch Freundschaften möchte Adler aufbauen und pflegen. „Ich möchte Pastor für die Menschen sein und sie in ihren Alltagsnöten abholen.“ Sein Vorbild ist dabei Jesus von Nazareth, der den Menschen ein Vorbild war und die Liebe Gottes in Wort und Tat vermittelte. „Die Botschaft Gottes ist also immer noch hochaktuell“, betont Adler. Für ihn sei Glaube nichts Verstaubtes, sondern vermittle Freude und Lebendigkeit. „Ich predige leidenschaftlich gern“, erzählt er.

Daneben bestehen seine Haupttätigkeiten in der Gottesdienstvorbereitung und der Kranken- und Altenseelsorge. „Beide Gemeinden haben uns super aufgenommen“, freuen sich die Adlers.

Gerade die räumliche Entfernung und die Arbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen sehen sie als positive Herausforderung, die sie gerne annehmen.

Von Sarah Rössing

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