PKW-Führerschein reicht künftig auch für 7,5-Tonner

Freie Fahrt für die Feuerwehrleute

Hersfeld-Rotenburg. Der Bundesrat in Berlin hat gestern aufgrund einer hessischen Gesetzesinitiative den Weg für den neuen Feuerwehrführerschein frei gemacht. Die Ländervertretung hat dem Entwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes zugestimmt.

Die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, des Rettungsdienstes, der Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes sowie des Technischen Hilfswerks dürfen danach künftig Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen fahren. Damit habe der Bundesrat das Ehrenamt deutlich gestärkt“, erklärte Innenminister Boris Rhein in einer Pressemitteilung.

Hessen werde nun eine Verordnung erlassen, wonach die Inhaber eines Pkw-Führerscheins moderne Einsatzfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 7,5 Tonnen fahren dürfen. Voraussetzung dafür sei eine Feuerwehr- oder organisationsinterne Einweisung und Prüfung.

Durch die Novellierung des Gesetzes werde die Voraussetzung geschaffen, damit Freiwillige Feuerwehren und Hilfsorganisationen ihre Nachwuchsprobleme besser bewältigen können, betonte Rhein.

Feuerwehrleute und Wehrführer auch aus unserer Region hatten immer wieder vor Engpässen gewarnt, weil vor allem Nachwuchskräfte oft keine Fahrerlaubnis für die schweren Einsatzfahrzeuge hätten, weil der entsprechende Führerschein sehr viel teurer sei. Dieses Problem ist nun gelöst. (kai)

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