Hersfeld-Rotenburg hat den Nachbarregionen einiges voraus

Frauenfußball: Zahl der Teams ist stabil

Hersfeld-Rotenburg. Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft greift nach dem EM-Titel – und rückt ihren Sport damit wieder einmal ins Rampenlicht. Wie aber sieht es jenseits der großen Meisterschaften bei uns im Kreis aus? 14 Frauenmannschaften aus dem Kreis sind im Ligabetrieb angemeldet. In der U 16 sind es sechs Mannschaften – weniger als noch vor fünf oder sechs Jahren.

Der Boom ist vorbei, Stabilität ist eingekehrt, sagt Sabine Schäfer-Bode, jahrelang Mädchenwartin im Fußballkreis Hersfeld-Rotenburg und inzwischen Jugendwartin. Zudem sitzt sie im Verbandsausschuss Frauen und Mädchen im Hessischen Fußball-Verband (HFV).

Vergleichsweise gut ist die Lage im Kreis, meint sie. Nicht alle Nachbarkreise bekämen eigenständige Ligen in der U 16 auf die Beine – das sei hier kein Problem. Auch im Frauenbereich sehe es nicht schlecht aus. Die Zahl der Mannschaften – ein rundes Dutzend – sei seit Längerem stabil. „Das sind die Früchte der guten Mädchenarbeit der vergangenen Jahre“, erklärt Sabine Schäfer-Bode. Ihr Wunsch: Jede Frauenmannschaft im Kreis sollte eine Jugend als Unterbau haben. Ein Ziel, das noch längst nicht erreicht ist. Doch die Funktionäre und Trainer arbeiten daran.

Ein Erfolg war auch der Tag des Mädchenfußballs, der vor wenigen Wochen erst in Schwarzenhasel stattfand. Die Gelegenheit, einfach mal in den Sport hineinzuschnuppern, nutzten viele – Veranstalter SG Breitenbach/Haselgrund bekommt seitdem sogar eine U 12 auf die Beine.

Gemeinsam mit zwei Teams aus Raßdorf sowie Vertretungen des SC Lispenhausen und aus Kathus soll sie eine Turnierrunde spielen – „erstmals seit Jahren wieder“, sagt Schäfer-Bode. „Der Tag des Mädchenfußballs ist viel Arbeit, aber wir wollen die Vereine ermuntern, das zu stemmen“, sagt sie und wirbt mit dem Erfolg. Zum Tage,

Hintergrund, Seite 2

Von Rainer Henkel

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