Heiderich: Bund zahlt weiterhin 126 000 Euro

Förderung wird nicht gekürzt

Helmut Heiderich

Bad Hersfeld. Die finanzielle Förderung der Bad Hersfelder Festspiele wird von der Bundesregierung auch in diesem Jahr nicht gekürzt. Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich nach einem Gespräch mit der neuen Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit. Damit bleibt der Betrag von 126 000 Euro im Regierungsentwurf des Bundeshaushaltes so wie in den Vorjahren unverändert.

Die Entscheidung die Festspiele auch weiterhin zu unterstützen sei ein positives Signal für Bad Hersfeld und die Region, so der CDU-Politiker. „Mit Ausnahme der weltberühmten Bayreuther Festspiele und der Bad Hersfelder Festspiele gibt es von Seiten des Bundes aus Präzedenzgründen keine regelmäßige Förderung von Festspielen und Festivals in Deutschland“, erläutert Heiderich.

Bis 1995 hätte Bad Hersfeld als Ausnahmefall von der sogenannten kulturellen Zonenrandförderung profitiert. Nach Beendigung dieses Sonderprogramms hätte der Bund die finanzielle Unterstützung eigentlich auch hier einstellen wollen. „Dass die Förderung dennoch fortgesetzt wird, hat einerseits mit dem Respekt vor der großen Tradition der Bad Hersfelder Festspiele zu tun“, meint Heiderich. Andererseits werde aber auch deutlich, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, dass die Mittel jedes Jahr einfach überwiesen würden.

Weiter mit Engagement

„Gerade in Zeiten notwendiger Haushaltskonsolidierung gilt es deshalb immer wieder aufs Neue mit guter Begründung und politischem Engagement für die finanzielle Ausstattung unseres Schauspiels in der Stiftsruine einzutreten“, sagt Heiderich. Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung muss abschließend noch vom Bundestag beraten und beschlossen werden.

Heiderich, der selbst Mitglied des Haushaltsauschusses ist, zeigte sich aber sehr zuversichtlich, dass dort dem Vorschlag der Bundesregierung gefolgt werde. (red/kai)

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