Die Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine feiert ihr 65-jähriges Bestehen

Förderer der Festspiele

Wies unter anderem auf den derzeit „jämmerlichen Zustand“ der Intendantentafel vor der Stiftsruine hin: Gesellschafts-Vorsitzender Helgo Hahn (rechts am Pult). Foto:  Landsiedel

Bad Hersfeld. Ihr 65-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr die „Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine“, der Gründungsverein der Bad Hersfelder Festspiele. Für das Jubiläumsjahr haben sich die „Freunde“ einiges vorgenommen, wie Helgo Hahn, der erste Vorsitzende der Gesellschaft, anlässlich der Jahreshauptversammlung im Bad Hersfelder Buchcafé berichtete.

Mit 6 500 Euro unterstützen die Freunde der Stiftsruine im 65. Jahr ihres Bestehens die Bad Hersfelder Festspiele. Mit dieser namhaften Summe, die von den sogenannten „Fördermitgliedern“ aufgebracht wurde, soll eine digitale Informationstafel für die Festspielbesucher finanziert werden.

Hinweis auf den Architekten

Weitere 600 Euro sollen in eine Hinweistafel auf den Architekten Frei Otto, der neben der Überdachung der Stiftsruine auch die des Münchner Olympiastadions entworfen hat, fließen; auch der Rotary-Club beteiligt sich an diesem Projekt. In diesem Zusammenhang wies Hahn auf den derzeit „jämmerlichen Zustand“ der Intendantentafel vor der Stiftsruine hin.

Die Hersfeldpreisverleihung wird in diesem Jahr aus „Spielplan bedingten Gründen“ erstmals an einem Samstag stattfinden; als Termin wurde der 16. Juli genannt. Wer die Veranstaltung moderieren wird, steht noch nicht endgültig fest, „aber wir haben tolle Pfeile im Köcher“, so Helgo Hahn, der noch keine Namen nennen wollte. Im Anschluss an die Preisverleihung laden die Ruinenfreunde zu ihrem Sommerfest im Stiftspark ein.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres planen die Ruinenfreunde am 5. November noch ein Festkonzert mit Antonín Dvoráks Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ und Ernst von Wildenbruchs „Hexenlied“ mit einem laut Hahn „prominenten Rezitator“. (tl)

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