Unterkünfte im Kreis werden geräumt

Flüchtlinge aus Bebra und Bad Hersfeld ziehen Montag um

Bad Hersfeld/Bebra/Kirchheim. Die Notunterkünfte für Flüchtlinge in Bad Hersfeld und Bebra sowie die Erstaufnahmeeinrichtung in Kirchheim werden in Kürze geräumt. Bereits in der kommenden Woche zieht der Großteil der Bewohner um. Das teilt Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) mit.

Die verbliebenen 47 Flüchtlinge, die noch im im Herkules-Center in Bad Hersfeld leben, ziehen am kommenden Montag, 23 Mai, in die Unterkunft in Kassel-Calden um. Dorthin geht es am selben Tag auch für die 69 Menschen aus dem Toom-Baumarkt in Bebra. Eine Woche später, am Montag, 30. Mai und Dienstag, 31. Mai, ziehen 313 Menschen aus der Kirchheimer Erstaufnahmeeinrichtung im Motel Roadhaus nach Hanau um. Aus dem als Unterkunft genutzten Feriendorf in Sontra werden 148 Menschen nach Fuldatal-Rothwesten verlegt. Keine neuen Pläne gibt es für die Alheimer-Kaserne in Rotenburg.

In Hessen wird die Zahl der Notunterkünfte bis Mitte Juni auf 19 reduziert. Sie bieten Platz für etwa 20 000 Menschen. 20 weitere Standorte mit etwa 15 000 Plätzen bleiben als Reserve bestehen. Zu diesen zählen die Unterkünfte in Bebra und Bad Hersfeld. „Wir sind damit perspektivisch in der Lage, auf verschiedene Szenarien bei den Flüchtlingszugängen angemessen, geordnet und flexibel zu reagieren“, sagt Grüttner.

Rubriklistenbild: © Schönholtz

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