„Sushi in Suhl“ wird am 6. April in der Schilde-Halle gezeigt – Die HZ verlost Karten

Fischhäppchen zum Film

„Anschütz-San“ (Uwe Steimle) und Geisha Giesela (Ina Paule Klink) unterhalten die Gäste im Furo-Bad mit japanischen Liedern. „Sushi in Suhl“ läuft am 6. April in der Schilde-Halle. Foto: nh

Bad Hersfeld. Fisch- und Filmgenuss in der Bad Hersfelder Schilde-Halle: Ihren Film „Sushi in Suhl“ präsentieren die Produzenten Margot Bolender und ihr Mann Carl Schmitt dort am Samstag, 6. April, mit Unterstützung der Hersfelder Zeitung im Rahmen ihres 250. Jubiläums.

Japanische Spezialitäten mitten im thüringischen Suhl und das zu DDR-Zeiten: „Da muss man was draus machen“, waren sich die aus Eitra stammende Bolender und ihr Mann einig.

„Sushi in Suhl“ erzählt die aberwitzige und wahre Geschichte des Gastronomen Rolf Anschütz, der von der traditionellen Thüringer Küche genug hatte, und mitten in der DDR gegen alle staatlichen wie gesellschaftlichen Bedenken und Widerstände seinen Traum vom japanischen Restaurant verwirklichte. Sein kulinarischer Ruf drang sogar bis nach Japan, das Restaurant war auf Jahre ausgebucht.

Von der politischen Führung geduldet und von den Gästen kulinarisch geschätzt, ist Anschütz plötzlich der König in seiner Welt. Doch je mehr Anerkennung er von Japanern und der Parteispitze erntet, umso weiter entfernt er sich von seiner Familie und seinen Freunden.

Acht Jahre Arbeit

Insgesamt acht Jahre – von der Recherche bis zum fertigen Film – haben Bolender und Schmitt gebraucht. Aber diese einzigartige Geschichte sei es ihnen wert gewesen. Als der Film im Oktober 2012 in die Kinos kam, war das Medieninteresse überraschend groß.

Da Margot Bolender in Eitra aufgewachsen und in Bad Hersfeld zur Schule gegangen ist, war es ihr natürlich ein Bedürfnis, dass der Film auch in ihrer Heimatstadt läuft, doch ein „Kino-Plätzchen“ war hier nicht zu finden. Umso mehr freut es die Produzentin, dass der Film nun in der Schilde-Halle gezeigt werden kann. „So einzigartig wie unser Film ist auch diese Halle“, sagt Bolender. „Wir möchten an diesem Abend die Zuschauer mitnehmen in eine vergangene Zeit und sie daran erinnern, wie wichtig es ist, dass man an seine Träume glaubt, man aber das Leben und die Menschen dabei nicht vergessen darf.“

Einlass in die Schilde-Halle ist ab 18 Uhr, der Film beginnt um 19.30 Uhr. Karten zum Preis von zwölf Euro gibt es in der Geschäftsstelle der HZ, Klaustraße 31. Im Preis enthalten sind eine Portion Sushi und ein Begrüßungsgetränk. Es werden aber auch andere Leckereien angeboten, so dass für jeden etwas dabei sein wird. Im Anschluss an den Film steht das Filmteam noch für Gespräche zur Verfügung.

Die HZ verlost fünf Mal zwei Karten für dieses besondere Filmereignis. Um an der Verlosung teilzunehmen, rufen Sie unser Glückstelefon unter 01378/981144 an (0,50 Euro/Anruf, Mobilfunk ggf. abweichend; conVISUAL AG) und nennen Sie das Lösungswort. Um welche thüringische Stadt geht es in dem Film? Die Leitungen sind bis Montag 10 Uhr freigeschaltet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es entscheidet das Los. HZ-Mitarbeiter und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. (red/nm)

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