Hauptdarsteller des neuen Films „V8“ gaben Autogramme im Hersfelder Kinocenter

Filmstars zum Anfassen

Erinnerungsfoto mit den Filmhelden: Felix Hagemann aus Oberjossa und Lukas Stein aus Breitenbach (vorne) haben ein Autogramm ergattert. Hinter ihnen stehen drei der Hauptdarsteller des Films V8 – Du willst der Beste sein“. Von links: Georg Sulzer (David), Klara Merkel (Kiki) und Samuel Jakob (Robin). Teile des Films wurden in Hanau gedreht. Foto: Auel

Bad hersfeld. Schluss mit Kicken– jetzt wird geschraubt und Gas gegeben. „V8 – Du willst der Beste sein“ heißt der neue Film von Joachim Masannek, dem Erfinder der Kinderfilmserie „Die wilden Kerle“. Die Hauptdarsteller des neuen Streifens sind gerade auf Werbetournee. Am Wochenende machten sie im Hersfelder Kinocenter Halt, stellten sich den Fragen der Fans und gaben Autogramme.

Wer die Wilden Kerle-Reihe mag, der wird auch an V8 Gefallen finden. Auch hier dreht sich die Geschichte um eine Gruppe Kinder, die sich zusammenreißen müssen, um ihren Traum wahr werden zu lassen. Nur müssen sie ihren Teamgeist diesmal nicht auf dem Fußballplatz beweisen, sondern auf der Rennstrecke. David, Robin, Kiki und Luca wollen in die Burg - ein streng geheimer Rennzirkus für Kinder, der für Erwachsene tabu ist.

Die Geschichten von Joachim Masannek haben eine eigene Handschrift. Bei ihm dürfen Kinder Dinge tun, die im normalen Leben undenkbar oder zumindest ziemlich unrealistisch sind. Das Konzept kommt an. „Ich finde den Film gut, weil Kinder da nicht nur niedlich sind“, sagte Franziska Post, 12 Jahre, aus Hauneck.

Die Ausnahmen gelten aber nur auf der Leinwand. „Wir durften die Autos nicht selbst fahren. Das haben Stuntleute gemacht“, erzählte Samuel Jakob. Er spielt in dem Film den reichen und schnöseligen Robin, dessen Vater, gespielt von Heiner Lauterbach, ihm das Mitfahren beim Rennteam V8 verbieten will.

Klara Merkel (13) gibt die toughe Kiki, die Mechanikerin des Teams, die mit ihrer Mutter zusammen auf einem Schrottplatz wohnt. V8 war ihre erste größere Filmrolle. Wie es sich anfühle, ein Star zu sein, fragte sie ein Journalist bei einer kleinen Pressekonferenz im Hersfelder Kinocenter. „Ich weiß nicht - sind wir Stars? Ich glaube nicht. Aber es ist schon merkwürdig, sich auf großen Plakaten zu sen“, gab sie zu. „Ich erschrecke dann voll und denke wow - das bin ja ich“.

Und was sagen die Freunde, wenn man plötzlich auf der Leinwand zu sehen ist? „Die meisten finden das cool“, berichtet Georg Sulzer. Er spielt David, dessen großer Traum es ist, Profirennfahrer zu werden. Die Arbeiten für den zweiten Teil laufen bereits. Gedreht wird unter anderem in Kassel.

Von Juri Auel

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