Auszeichnung für verdiente Ensemblemitglieder

Festspiele wollen ihre Stars ehren

Bad Hersfeld. Die Bad Hersfelder Festspiele wollen künftig verdiente Darsteller oder Regisseure vergangener Tage zu Ehrenmitgliedern des Ensembles ernennen. Die Auszeichnung soll alljährlich am Tag der Eröffnungspremiere verliehen werden.

Dies hat der Stadtverordneten-Ausschuss für Kultur und Bildung in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Das Vorschlagsrecht für den oder die zu Ehrende(n) soll dem jeweiligen Intendanten übertragen, der Beschluss dann durch den Magistrat gefällt werden.

Mit der nicht dotierten Auszeichnung wollen die Festspiele an große Zeiten erinnern. Spontan wurden im Ausschuss Namen wie Mario Adorf, Helen Schneider und Volker Lechtenbrink genannt. Vom persönlichen Erscheinen des oder der Geehrten am Eröffnungstag verspricht man sich darüber hinaus einen Werbeeffekt.

Weil mit der Ehrenmitgliedschaft ausdrücklich Mitwirkende früherer Spielzeiten bedacht werden sollen, konkurriert die Auszeichnung nicht mit dem Hersfeldpreis, der von der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine und der Stadt Bad Hersfeld jedes Jahr für herausragende Leistungen in den aktuellen Produktionen verliehen wird.

Eine solche Auszeichnung, die dem amerikanischen Vorbild der „Hall of Fame“ (Ruhmeshalle) folgt, stehe den Festspielen gut zu Gesicht, stellte Ausschussmitglied Gerhard Finke (SPD) fest. (ks)

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