Umsatz erreicht trotz Spät-Start bereits das Vorjahresniveau

Festspiele: Wedel-Effekt befeuert den Vorverkauf

Stefan Pruschwitz

Bad Hersfeld. Gute Nachrichten von den Bad Hersfelder Festspielen: Trotz des verspäteten Starts beim Kartenvorverkauf für die Spielzeit 2015 haben die Umsatzzahlen im Weihnachtsgeschäft bereits das Niveau des Vorjahres erreicht. Das teilte Stefan Pruschwitz, kaufmännischer Geschäftsführer der Festspiele, am Montag auf Anfrage unserer Zeitung mit.

„Alle vier Stücke laufen sehr, sehr gut“, sagte Pruschwitz. Die Festspiel-Fans seien gespannt auf die Arbeit des neuen Intendanten Dieter Wedel. Der hatte seinen Spielplan erst Ende November vorgestellt. Der Vorverkauf begann deshalb erst am Nikolaustag, etwa drei Wochen nach dem üblichen Termin. Dass dieses Manko beim Umsatz wieder wettgemacht werden konnte, wertet Pruschwitz als eine „super Nachricht“.

Hinzu kommt, dass die durch die neue Tribüne um etwa ein Viertel reduzierte Zahl der Sitzplätze zwangsläufig eine höhere Auslastung jeder einzelnen Vorstellung mit sich bringt. „Bei einigen Terminen laufen wir schon zu,“ beschreibt Pruschwitz die Situation und rät: „Wer die Festspiele am Wochenende besuchen will, der sollte sich langsam Gedanken machen.“

Einen weiteren positiven Effekt für den Ticket-Absatz verspricht sich Pruschwitz durch die Wedel-Strategie, die Namen der Hauptdarsteller erst im Frühjahr zu nennen. „Wenn Anfang April bekannt wird, wer bei den Festspielen auf der Bühne steht, dann kommt der Vorverkauf noch einmal in Gang“, ist sich der kaufmännische Geschäftsführer sicher.

Dann hofft Pruschwitz auch auf den Teil früherer Stammkunden, die bisher gezögert haben, Karten für die Festspiele 2015 zu buchen. (ks)

Kommentare