Ministerin Kühne-Hörmann strebt zukunftsfähige Lösung an

Festspiele: Land will alle an einen Tisch holen

Ministerin Eva Kühne-Hörmann beim Wahlkampfauftritt der CDU in Bad Hersfeld mit Landtagskandidat Andreas Rey. Foto: ks

Bad Hersfeld. Im Bad Hersfelder Festspiel-Streit strebt das Land Hessen eine tragfähige Lösung mit allen Beteiligten an – allerdings erst nach den Wahlen vom 22. September. Dies erklärte die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, am Montagabend bei einer CDU-Wahlveranstaltung in Bad Hersfeld.

Das renommierte Theaterfestival war zuletzt wegen interner Differenzen zwischen Stadt und Intendanz in die Schlagzeilen geraten. Außerdem muss die Nutzung der landeseigenen Stiftsruine zwischen den Festspielen und dem Arbeitskreis für Musik als Veranstalter der Opernaufführungen ab 2015 neu geregelt werden.

Mit Bürgermeister Thomas Fehling sei sie sich einig, sagte die Ministerin, dass alle Probleme in einer gemeinsamen Runde von Trägern und Zuwendungsgebern besprochen werden sollten. Kühne-Hörmann: „Wir sollten uns Zeit nehmen, um darüber zu reden. Sonst kann man viel kaputtmachen.“ Das Land sei bereit, konstruktiv mitzuarbeiten, betonte die Ministerin.

Zuvor hatte sie den Stellenwert der Kultur im Allgemeinen und das Alleinstellungsmerkmal der Bad Hersfelder Festspiele im Besonderen beschrieben. Kühne-Hörmann sagte, kulturelle Angebote seinen längst ein harter Wirtschaftsfaktor, der Einnahmen generiere, die es sonst nicht gäbe. Die Besucherzahlen, so die Ministerin, könnten sich nach wie vor sehen lassen. rechts, zum tage

Von Karl Schönholtz

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