Nach Millionen-Defizit 2010 läuft der Vorverkauf diesmal planmäßig

Festspiele finanziell wieder auf Kurs

Thomas Fehling

Bad Hersfeld. Die Bad Hersfelder Festspiele sind in diesem Jahr finanziell auf Kurs. Nachdem das renommierte Theaterfestival im vergangenen Jahr vor allem wegen überhöhter Einnahmeerwartungen beim Kartenverkauf ein Defizit von 1,1 Millionen Euro eingefahren hatte, scheint die Rechnung im Wirtschaftsplan der Festspiele diesmal aufzugehen.

„Wir sind besser unterwegs als 2010“, bestätigte Bürgermeister Thomas Fehling gegenüber unserer Zeitung, und Festspiel-Verwaltungsleiter Karl Schmidt fügte hinzu: „Ich bin zufrieden mit dem Stand des Vorverkaufs und guter Hoffnung, dass am Ende ein gutes Ergebnis erzielt wird.“ Genaue Zahlen wurden entsprechend einer Bitte von Intendant Holk Freytag nicht genannt.

Die Zuversicht der Verantwortlichen, dass die Festspiele 2011 finanziell erfreulicher verlaufen werden als die vergangene Saison, stützt sich auf den gegenüber dem Vorjahr korrigierten Wirtschaftsplan: Bei einem Gesamtetat von 4,776 Millionen Euro sollen durch den Kartenverkauf 2,85 Millionen Euro eingenommen werden.

2010 hatte man bei dieser Einnahmeposition mit rund einer Million Euro mehr kalkuliert. Wie sich erweisen sollte, war das eine vollkommen unrealistische Annahme. Das Millionen-Loch des vergangenen Jahres hatte sich somit „mit Ansage“ aufgetan.

Jetzt bewegt sich der Einnahmeansatz beim Kartenverkauf wieder in den Größenordnungen der Vorjahre. Erfahrungsgemäß ist beim derzeitigen Stand des Vorverkaufs bis zum Ende der Spielzeit mit großen Überraschungen nicht zu rechnen – weder in die eine noch in die andere Richtung. Hintergrund, Zum tage

Von Karl Schönholtz

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