Stadtkirche: Musikalisches Finale mit Pauken und Trompeten

Festliches zum Schluss

Björn Diehl aus Oberaula (links) sowie seine Trompeterkollegen Alexander Gröb und Christian Tolksdorff gestalteten gemeinsam mit Simon Bernstein (Pauke, Schlagwerk) und Daniela Brinkmann (Orgel) das Silvesterkonzert in der Bad Hersfelder Stadtkirche. Foto: Zacharias

Bad Hersfeld. Was könnte besser zu einem Konzert in der Silvesternacht passen, als die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel? Eine Suite aus dieser Komposition, die Händel zur Feier des Aachener Friedens im Auftrag von König Georg II. von England im Jahr 1749 schrieb, war denn auch Höhepunkt und Abschluss des musikalischen Finales in der Bad Hersfelder Stadtkirche, das unter dem Motto stand: „Mit Pauken und Trompeten.“

Für strahlende Tompetenklänge sorgten an diesem Abend der aus Oberaula stammende Björn Diehl mit seinen Kollegen Alexander Gröb und Christian Tolksdorff. An Pauke und Schlagwerk setzte Simon Bernstein Akzente. Die neue Königin in der Stadtkirche, die Orgel, wurde von Daniela Brinkmann gespielt.

Passend zum Titel und zum festlichen Anlass hatten die Musiker ein Programm zusammengestellt, das Werke aus verschiedenen musikalischen Epochen und Stilrichtungen zueinander in Beziehung setzte.

Der „Toccata per il Deo Gratias“ von Giambattista Martini, ursprünglich nur für Orgel komponiert, aber in einem Arrangement für Trompete und Orgel präsentiert, folgten beliebte Melodien aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und das Concerto a-moll BWV 593 für Orgel.

Auch bei den folgenden Stücken, dem Marche Triomphale „Nun danket alle Gott“ von Sigfrid Karl-Elert und Benjamin Brittens „Fanfare for St. Edmundsbury“, die beide aus dem vergangenen Jahrhundert stammen, war mit dem Bolero de Concert von Louis James Alfred Leféburé-Wély ein Orgelstück als Kontrast dazwischengesetzt.

Einen starken Kontrast setzten die jungen Musiker mit George Gershwins Jazz-Stücken „I Got Rhythm“, „The Man I Love“ und „It’s Wonderful“. Das begeisterte Publikum erklatschte sich zwei Zugaben.

Von Christine Zacharias

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