1275 Jahre Bad Hersfeld: Bürgermeister Fehling stellt das Jubiläumsprogramm vor

Ein Fest fürs Wir-Gefühl

Die Jubiläums-Macher: Unter Federführung von Bürgermeister Thomas Fehling (Bildmitte) haben Kurdirektor Christian Mayer (rechts) und Philipp Kaufmann, der Geschäftsführer des Stadtmarketingvereins, für die 1275-Jahrfeier der Stadt ein Programm zusammengestellt, das das Gemeinschaftsgefühl der Hersfelder stärken soll. Im Hintergrund das Jubiläums-Logo. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Ein Fest fürs Wir-Gefühl versprach Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling gestern bei der Vorstellung des Programms für das 1275-jährige Stadtjubiläum. „Es soll ein Fest von Hersfeldern für Hersfelder werden“, sagte Fehling über die lange Liste der Veranstaltungen, die sowohl die Standards des alljährlichen Event-Kalenders einbezieht wie auch die in diesem Jahr bevorstehenden Vereinsjubiläen.

Einladung zum Mitmachen

So wird beispielsweise der Hersfelder Wanderverein am letzten Mai-Wochenende einen Wandertag mit Touren rund um die Stadt gestalten, der insbesondere Familien zum Mitmachen einlädt.

Auch bereits bewährte Angebote wie beispielsweise die vom Stadtmarketingverein initiierte Aktion „Tourist in der eigenen Stadt“ sollen anlässlich des Jubiläums ausgebaut und ins Programm integriert werden.

So war es für den Bürgermeister, Kurdirektor Christian Mayer und Philipp Kaufmann vom Stadtmarketingverein in erster Linie eine logistische Herausforderung, in kürzester Zeit eine Vielzahl von Veranstaltungen so zu koordinieren, dass gravierende Überschneidungen vermieden werden.

„In diesem Jahr kann jedenfalls keiner mehr sagen, in Bad Hersfeld sei nichts los,“ sagte Fehling,

Vorgestellt wurde gestern auch das offizielle Logo fürs Stadtjubiläum. Der bei einem Wettbewerb siegreiche Entwurf der Bad Hersfelder Firma roe-designz.com zeigt den Stadtgründer Lullus, dessen Bischofsstab die Zwei in der Jubiläumszahl markiert.

Den Namen „Bad Hersfeld“ wird eine neue Rosenzüchtung tragen. Die gelbe Edelrose wird am letzten Mai-Wochenende präsentiert, zum Verkauf angeboten und an repräsentativen Orten in der Stadt gepflanzt. Mit diesem Werbeinstrument haben Fehling & Co. eine Idee von Alt-Bürgermeister Hartmut H. Boehmer aufgegriffen.

Schmales Budget als Glücksfall

Dass die Jubiläums-Macher angesichts eines „sehr überschaubaren“ Budgets von 50 000 Euro auf Partner und Sponsoren angewiesen waren, habe sich im Nachhinein als Glücksfall erwiesen, meinte der Bürgermeister.

„Wir haben im Prinzip offene Türen eingerannt und hatten am Ende mehr Ideen, als jetzt umgesetzt werden können,“ beschrieb Fehling die erfreulich fruchtbare Zusammenarbeit mit Institutionen, Vereinen und Verbänden.

Von Karl Schönholtz

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