Bürgermeister widerspricht im Festspiel-Streit

Fehling wehrt sich gegen Wennemuth

Bad Hersfeld. Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling widerspricht in einer Stellungnahme den Äußerungen des Vorsitzenden der Mehrheitsfraktion von SPD, Grünen und FWG in der Stadtverordnetenversammlung, Bernd Wennemuth, zum Festspiel-Streit (siehe HZ von gestern).

Die Verzögerung der Veröffentlichung des Spielplans für die Bad Hersfelder Festspiele 2014 liege einzig und alleine in der Verantwortung von Intendant Holk Freytag, stellt das Stadtoberhaupt fest. Fehling weiter: „Dem Vorwurf, der Intendant wäre in der Juni-Sitzung unfair attackiert worden, widerspreche ich. Es soll auch niemand sturmreif geschossen werden.“

In der nichtöffentlichen Sitzung der Festspiel- und Theaterkommission am 11. Juni hätten sich mehrere Teilnehmer kritisch zum vorgelegten Entwurf des Intendanten geäußert. Insbesondere die geplante Wiederaufnahme des Familienmusicals „Der Sturm“ wurde skeptisch gesehen. „Wenn kritische Meinungsäußerung und das Aufzeigen von Fakten von Herrn Wennemuth als unfaire Attacke eingestuft werden, dann halte ich dies für ein bemerkenswertes Demokratieverständnis. Das ist das wirklich Skandalöse am Vorgang“, schließt Fehling seine Stellungnahme. (red/ks)

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