Stellungnahme des Bad Hersfelder Bürgermeisters

Fehling lehnt Windpark-Pläne ab

Symbolbild

Bad Hersfeld. Nach Wochen intensiver Prüfung und Abwägung hat sich Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling entschieden, einem Windpark auf dem Wehneberg grundsätzlich, also unabhängig von der Form der Betreibung und den Namen der möglichen Betreiber, nicht zuzustimme.

Diese Entscheidung sei das Ergebnis einer schwierigen Abwägung zwischen den kurz- bis mittelfristen Vorteilen für die Stadt und den Risiken beziehungsweise Nachteilen auf lange Sicht, schreibt Fehling in einer Pressemitteilung.

Alle Fachleute seien sich einig, dass alleine der Aufbau der Windparkanlage massive Eingriffe in die Natur erfordern würde. Es müssten breite Verkehrswege und Rangierflächen gerodet und befestigt werden, damit die übergroßen Bauteile antransportiert und aufgebaut werden können, argumentiert Fehling.

Es werde Jahre bis Jahrzehnte brauchen, bis sich die Natur von diesem Eingriff erholt hat. Sollte man irgendwann erkennen, dass sich die Anlagen nicht rechnen oder sie technisch nicht mehr einsetzbar sind, würden erneut massive Natureingriffe für den Rückbau erforderlich.

Aus Fehlings Sicht stellt sich zudem die Frage, ob in Anbetracht der massiven Logistikflächen weitere wertvolle Naturflächen zur industriellen Nutzung freigeben sollten.

Die vollständige Stellungnahme lesen Sie hier:

Thomas Fehling: Stellungnahme zum Thema Windpark auf dem Wehneberg

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