Fehlende Pfarrer und ein verlängerter Radweg

Hallo, liebe Nachbarn aus Hessen, wackelig sieht es, was die Pfarrstellenbesetzung angeht, derzeit in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) aus.

 Im evangelischen Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach sind momentan fünf Pfarrstellen unbesetzt: in Vacha, Völkershausen und Empfertshausen sowie zwei in Bad Salzungen. Woran liegt das? Redakteur Stefan Sachs hakte bei Superintendent Dr. Ulrich Lieberknecht nach. „Einerseits müssen wir längerfristig Pfarrstellen im Kirchenkreis einsparen, andererseits können wir offene Stellen nicht besetzen, weil die Bewerber fehlen“, erklärte er. Für alle fünf freien Stellen bemüht sich der Kirchenkreis um neue Pfarrer, sei es durch Ausschreibung oder Anmeldung als Entsendungsstelle bei der Landeskirche. Doch landeskirchenweite Ausschreibungen müssen nicht immer erfolgreich sein: „Wenn entlang der Linie Erfurt-Weimar-Jena eine Stelle ausgeschrieben wird, gibt es mit Sicherheit mehr Bewerber“. Warum? Weil nicht wenige Bewerber diese Region „als hinter dem Wald“ betrachten. Die Kreissynode Bad Salzungen plant nun die Zahl der Pfarrstellen in den nächsten Jahren von 28 auf 20 zu reduzieren.

Rund läuft es dagegen auf dem Feldatal-Radweg. Von Dorndorf bis Zella ist dieser nun befahrbar. Das Straßenbauamt Südthüringen hat das Teilstück vom Abzweig Glattbach bis nach Weilar freigegeben. Bürgermeister von Dermbach Thomas Hugk (CDU) ist sich sicher, dass er gut ankommen wird.

Der Radweg sei „eine große Bereicherung“. Der Neubau von Glattbach aus hat dagegen etwas länger gedauert. Zuletzt hatte sich alles wegen der an den Brücken fehlenden Geländer um etliche Wochen verschoben.

Die kleineren Mängel, die nun noch vorherrschen, sollen bis zum 30. September behoben werden, sagt der Bürgermeister. Auch gebe es Hoffnung, dass die letzte Lücke zwischen Zella und Diedorf 2016 geschlossen wird. lokal.badsalzungen@stz-online.de

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