Ende 2014 lebten 119.394 Menschen im Landkreis - 257 weniger als ein Jahr zuvor

Fast Schlusslicht: Hersfeld-Rotenburg schrumpft gegen Hessentrend

Hersfeld-Rotenburg. Die meisten hessischen Großstädte und Landkreise sind im vergangenen Jahr gewachsen. Nicht so Hersfeld-Rotenburg, dessen Bevölkerung sogar um 0,2 Prozent geschrumpft ist.

Zum Jahresende 2014 lebten 119.394 Menschen im Landkreis. Das sind laut Statistischem Landesamt 257 weniger als ein Jahr zuvor. Dabei hat auch Hersfeld-Rotenburg von der Zuwanderung profitiert: Der Wanderungsgewinn lag bei 243 Menschen.

Doch das reichte nicht, um die natürliche Bevölkerungsfluktuation zu kompensieren. 2014 sind in Waldhessen 518 Menschen mehr gestorben, als geboren wurden. So bleibt unterm Strich in der Statistik das kleine Minus. Schlechter steht in Hessen nur noch der Vogelsbergkreis da (-0,6 Prozent).

Die meisten Kreise hingegen verzeichneten einen Bevölkerungszuwachs, der im Landesschnitt 0,8 Prozent betrug. Am bestehen stehen Gießen und Frankfurt dar (beide plus 2,3 Prozent). Der mittelhessische Landkreis profitiert davon, dass ihm die Asylbewerber der Zentralen Erstaufnahme zugeschrieben werden, auch wenn sie tatsächlich in Außenstellen wie zum Beispiel in Kirchheim lebten. Frankfurt hingegen verzeichnete nicht nur einen Wanderungsgewinn von 12.683 Menschen, sondern auch einen Geburtenüberschuss von 2674 Menschen. Zum Jahresende lebten 717.624 Menschen in der Mainmetropole. (mcj)

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