Von Kernsanierung bis Fluchttür: In den Ferien wird gebaut

Fast drei Millionen Euro für Schulen im Kreis

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Hersfeld-Rotenburg. Wenn die Schüler und Lehrer die Schulgebäude im Sommer für sechs Wochen verlassen, wird dort oft fleißig gewerkelt. Auch in diesem Jahr finden in den Schulen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg zahlreiche Bauarbeiten statt. Wobei einige Maßnahmen bereits vor den Sommerferien begonnen haben und andere auch über die Ferien hinausgehen.

Insgesamt fast 1,9 Millionen Euro sind im Haushalt 2015 etwa für Sanierungen und Umbauten vorgesehen, dabei geht es darum, zukünftig Energie zu sparen. 120 000 Euro kostet beispielsweise der Austausch der Heizungs-Verteileranlage in der Philippsthaler Kreuzbergschule. Für 163 000 Euro werden an der Gesamtschule Geistal in Bad Hersfeld die Nachtspeicheröfen ausgetauscht und parallel dazu sieben Klassenräume saniert.

Die größte Maßnahme ist indes die Komplettsanierung des Hauptgebäudes der Brüder-Grimm-Gesamtschule in Bebra, wo derzeit die Arbeiten des ersten Bauabschnitts ausgeführt werden. Dort beträgt die Bausumme im Jahr 2015 rund 1 070 000 Euro. 302 000 Euro fallen für die Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume an der Konrad-Duden-Schule in Bad Hersfeld an.

„Wir versuchen, wenn möglich, in den Ferien zu bauen, um den Unterricht nicht zu blockieren“, sagt Klaus Kurz, stellvertretender Leiter des Fachdienstes Immobilienmanagement mit Schulverwaltung beim Landkreis.

Für insgesamt 803 750 Euro stehen in diesem Jahr zudem zahlreiche Brandschutzmaßnahmen an. An 20 Schulen im Kreis werden zum Beispiel Fluchttüren oder Fluchttreppen errichtet. Denn jedes Gebäude muss laut Kurz über einen zweiten Rettungsweg verfügen.

Umfangreiche Elektroarbeiten an der Brandmeldeanlage sowie der Sicherheitsbeleuchtungsanlage für rund 109 100 Euro sind zum Beispiel an der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg notwendig.

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Von Nadine Maaz

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