Neue Optik für die VR-Bankfiliale am Bad Hersfelder Marktplatz – Enthüllung zu Lolls

Fassade wird entschleiert

So soll sie aussehen: Die neue Fassade der VR-Bankfiliale am Bad Hersfelder Marktplatz. Computer-Animation: Büro Dorbritz

Bad Hersfeld. Am Marktplatz, dort wo schon bald wieder das Lullusfeuer brennen wird, tut sich was. Verborgen hinter Abdeckplanen wird an der Fassade der VR-Bank gewerkelt. Bisher war dort deutlich sichtbar, dass es sich bei den Häusern 30 und 31 um zwei getrennte Gebäude handelt. Diese sollen nun optisch näher zusammengeführt werden und dabei dennoch ihre Eigenständigkeit bewahren, erklärt Ronald Englich von der VR-Bank.

„Marktplatz ist 1. Liga“

„Die Lage am Marktplatz ist in Bad Hersfeld 1. Liga, doch die bisherige Fassade der VR-Bankfiliale konnte da optisch nicht mithalten“, erklärt er. Das ändert sich gerade. Den Planern der VR-Bank ist gemeinsam mit dem Architekturbüro Dorbritz ein Kunstgriff gelungen. Das ursprüngliche Bankgebäude der früheren Volksbank und das ehemalige Gebäude der Firma „Farben Kaiser“ sollen durch eine vorgebaute Fassaden-Konstruktion zukünftig optisch eine Einheit bilden.

Dabei werden die Gebäude nur noch durch den Lichtbruch in einer kleinen, vertikalen Trennfuge voneinander getrennt. Sie behalten zudem durch eine leichte farbige Abtönung des ehemaligen Volksbank-Gebäudes ihre Eigenständigkeit. „Damit folgen wir auch Vorgaben des Denkmalschutzes, denn am Marktplatz darf es keine zu großen Gebäudeeinheiten geben“, erläutert Englich.

Der Einheits-Effekt werde durch einen interessanten verschobenen dreidimensionalen Vorbau der Fassade zusätzlich noch verstärkt. Außerdem werde durch die neue Fassade die Wärmedämmung verbessert. „Der Umbau hat also gleich zwei positive Aspekte“, freut sich Englich. Dafür investiere die VR-Bank einen „niedrigen sechsstelligen Betrag“.

Ebenfalls neu wird die dezente Beleuchtung der Fassade in der Dämmerung sein. Analog dem historischen Haupstellengebäude der VR-Bank in der Dudenstraße 8 sollen auch am Markt die architektonischen Besonderheiten des Gebäudes besonders hervorgehoben werden.

Spezielles Lichtkonzept

Umgesetzt wird das Lichtkonzept von einem Spezialisten, der bereits mehrere historische Schlösser und Gründerzeitvillen beleuchtet hat. Die Kunden betreten die Bank zukünftig durch ein orangefarben beleuchtetes Eingangsportal, das zu einem der Markenzeichen aller VR-Bank-Gebäude im Geschäftsgebiet werden soll. Diese werden nach und nach sinnvoll bei notwendigen Modernisierungsmaßnahmen mit ergänzt.

„Das fertige Gebäudeensemble Markt 30-31 wird mit der erneuerten Fassade rechtzeitig zum Lullusfest entschleiert, denn dann bekommt das Lullsfeuer wieder alle Aufmerksamkeit für sich allein“, verspricht Ronald Englich. (kai)

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