Wohnwagengespann verunglückt auf der A 7

Familie kommt mit Schrecken davon

Eine Familie aus Dänemark, die mit einem Wohnwagengespann auf der A 7 Richtung Norden unterwegs war, ist am späten Mittwochabend verunglückt. Foto: tv-news/Krannich

Knüllwald. Glück im Unglück hatte eine Familie aus Dänemark, die mit ihrem Wohnwagengespann am Mittwoch gegen 23.15 Uhr auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld West und Homberg/Efze verunglückte.

Laut Polizeiangaben hatte die 38-jährige Fahrerin gerade zum Überholen eines Lastzuges angesetzt, als ihr Gespann ins Schlingern kam, den rechts fahrenden Lastzug aus Stolzenau streifte und quer über die Fahrbahn geschleudert wurde. Der 65-jährige Fahrer des Lastzuges reagierte geistesgegenwärtig und fuhr sofort mit eingeschaltetem Warnblinklicht auf den Seitenstreifen. Mehrere Fahrzeuge schafften es noch, rechts und links an dem Wohnwagengespann vorbeizufahren. Einem mit Kälbern beladenen Viehtransporter aus Südlohn gelang das nicht. Er erfasste das Wohnwagengespann und schob es noch einige Meter vor sich her.

Die Insassen des Autos aus Dänemark blieben alle unverletzt. Der siebenjährige Sohn erlitt aber einen starken Schock und wurde mit seinen Eltern und seiner elf Jahre alten Schwester vorsorglich ins Klinikum Kassel gebracht.

Für Reinigungs- und Bergungsarbeiten wurden zwei Fahrstreifen der Autobahn für eineinhalb Stunden gesperrt. Dabei entwickelte sich ein etwa fünf Kilometer langer Rückstau.

Den Schaden an allen beteiligten Fahrzeugen und Einrichtungen der Autobahnmeisterei Hönebach schätzt die Polizei auf 25 000 Euro. (red/zac)

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