Die Konrad-Duden-Schule erradelte sich 250 Euro beim Stadtradeln im Sommer

Fahrrad statt Schulbus

Verdiente Belohnung: Die Schüler der Klassen 6 bis 8 waren beim Stadtradeln am erfolgreichsten. Sie bekamen am Tag der Nachhaltigkeit einen Scheck von der VR-Bank über 250 Euro. Fotos: Rössing

BAD HERSFELD. Fast 26 000 Kilometer sind die Schüler und Lehrer der Konrad-Duden-Schule zusammen mit dem Fahrrad gefahren. Bei dem Projekt „Stadtradeln“ vom 25. Mai bis zum 15. Juni haben insgesamt zwölf Klassen mit 220 Schülern und Lehrern mitgemacht. Damit haben sie den ersten Platz aller Bad Hersfelder Teams belegt.

Dafür bekamen sie als Belohnung einen Scheck über 250 Euro überreicht. Das Geld wurde von der Volksbank Bad Hersfeld-Rotenburg gespendet. Lehrerin Wiltrud-Ulrike Mühlbauer teilte den Betrag anschließend unter den zwölf Klassen auf. So erhielt jede Klasse 20 Euro für die Klassenkasse. Die restlichen zehn Euro wurden an das Projekt „Tour der Hoffnung“, das krebskranke Kinder unterstützt, gespendet.

„Ich bin stolz, dass die Schüler so viele Kilometer erradelt haben!“, erklärt die Lehrerin. „Von den 300 Städten, die mitgemacht haben, ist Bad Hersfeld unter den besten 20“, erklärt Meik Ebert, Referent des Bürgermeisters Thomas Fehling. Die Leistung der Stadt habe sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Nach der Verleihung wurden vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad Club (ADFC) die Fahrräder einiger Schüler auf ihre Verkehrstüchtigkeit geprüft. Martin Engel erklärte jedem Kind, worauf bei der Sicherheit zu achten sei. Dabei kontrollierte er die Reifen, Lichter und Lenker jedes Fahrrads.

Tag der Nachhaltigkeit

Passend zum dritten hessischen Tag der Nachhaltigkeit, der am Mittwoch, 17. September, stattgefunden hat, wurde die Auszeichnung für das umweltfreundliche Verhalten verliehen. Außerdem fanden im Laufe des Tages vier weitere Aktionen in Bad Hersfeld statt. Das Energiesparmobil der hessischen Energiespar-Aktionen besuchte den Kindergarten Helfersgrund. Der Weltladen in der Innenstadt zeigte, wie Materialien sinnvoll wiederverwertet werden können. Im Buchcafé wurden vegetarische Gerichte serviert. Abschließend hielt Lutz Kosack dort einen Vortrag zum Thema „Die essbare Stadt“. (sar/fse)

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