Neuer Verwaltungsdirektor der Wigbertshöhe

Ein Fachmann für klinische Qualität

Martin Manns

Bad Hersfeld. Martin Manns ist seit Anfang des Jahres neuer Verwaltungsdirektor der AHG Klinik Wigbertshöhe. Der studierte Ökonom und Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen ist bereits seit dem Jahr 2003 in der AHG AG beschäftigt. Zuletzt war der ausgebildete Auditor als Qualitätsmanagementbeauftragter in der AHG Klinik Tönisstein tätig.

Manns löst Thomas Schmelz ab, der sich nun ganz der AHG Klinik Richelsdorf widmet. Manns wird in Zukunft gemeinsam mit der Chefärztin Dr. med. Heike Hinz die Klinik leiten.

Kontakt durch Zivildienst

Eigentlich sei er, so erzählt Martin Manns, durch einen Zufall ins Klinikgeschäft gekommen. Er habe seinen Zivildienst in einer Klinik geleistet und anschließend dort in verschiedenen Abteilungen Aushilfsjobs übernommen. Daraus wurde eine feste Beschäftigung, die er durch ein nebenberufliches Studium der Betriebswirtschaftslehre untermauerte.

2008 übertrug ihm die AHG ein größeres Projekt, die Leitung eines Klinik-Umzugs. 2009 übernahm er dann die Assistenz des Verwaltungsdirektors in Tönisstein und war dort für das Qualitätsmanagement zuständig.

Als man ihm dann die Verwaltungsleitung der Wigbertshöhe antrug, sagte der 28-Jährige nicht nein. Die neue Herausforderung und die große Aufgabe reizen ihn.

Die Perspektiven für die Klinik Wigbertshöhe sieht Manns, trotz aller Probleme im Gesundheitswesen, sehr positiv. „Wir haben hier den Vorteil eines Superstandortes und eine gute Infrastruktur“, sagt er. Das mache die Klinik sehr attraktiv. Zudem habe die Klinik schon seit Jahren Schwerpunkte gebildet, in denen es nur wenige Angebote gebe, zum Beispiel die Behandlung von Glücksspielsüchtigen – inzwischen 80 Prozent der Patienten – oder das Programm „50 plus“ für ältere Suchtpatienten.

Seit dem Herbst 2007 gehört die Fachklinik Wigbertshöhe zur AHG. Die Allgemeine Hospitalgesellschaft ist ein Familienunternehmen mit Sitz in Düsseldorf und gehört zu den großen deutschen Therapieanbietern in der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen, Abhängigkeitserkrankter und der Soziotherapie. An 45 Standorten in elf Bundesländern arbeiten über 3000 Beschäftigte.

Fühlt sich wohl

Mit seinem Umzug nach Bad Hersfeld ist Martin Manns sehr zufrieden. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Das ist eine tolle Stadt mit vielen Möglichkeiten“, sagt Manns, der seine knapp bemessene Freizeit am liebsten mit Sport oder mit seiner Freundin verbringt. Die wird, so hofft er, bald ebenfalls nach Bad Hersfeld ziehen.

Von Christine Zacharias

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