Geschäfte haben sich gut auf die kalte Jahreszeit vorbereitet

Der Fachhandel wartet auf den Winter

Hersfeld-Rotenburg. Sonne, Trockenheit und verhältnismäßig milde Temperaturen. Während die Einen das Wetter genießen, hoffen die anderen auf baldige Niederschläge – auf weiße Niederschläge.

„Wir sind für einen normalen Winter gut aufgestellt“, sagt Harald Lampp, Geschäftsführer des Modecentrums Sauer in Bad Hersfeld. Doch Lampp und seine Mitarbeiter müssen langfristig planen: Bereits im Frühjahr werden die Sortimente für die Wintersaison geordert. „Vorher testen wir die Skier und Snowboards und entscheiden, welche Produkte wir ins Sortiment aufnehmen“, erklärt Lothar Mans, Leiter der Sportabteilung.

Ähnlich stellt sich die Situation auch bei Intersport Schild in Rotenburg dar. Auch in seinem Geschäft sei man für den bevorstehenden Winter gerüstet, sagt Geschäftsführer Frithjof Schild.

„Auf Kälte sind wir immer eingestellt – ganz unabhängig vom Schneefall“, sagt Schild. So hänge der Absatz bei warmer Kleidung nicht so stark vom Niederschlag ab. Gleiches gilt für den alpinen Skisport. „Dieser Bereich ist keinen starken Schwankungen unterlegen, da die größere Höhe und Kunstschnee für stabilere Verhältnisse sorgen“, sagt Schild. Anders sieht es beim Ski Nordisch aus.

Die beiden Geschäftsführer hoffen auf baldige weiße Pracht. „Schneefall ist für Kunden immer noch eine Initialzündung. Dann scheint es noch kälter“, sagt Frithjof Schild. „Und erst wenn der Bedarf besteht, wird eingekauft“, weiß Harald Lampp.

Gut vorbereitet sind auch die Baumärkte. „Bei Schneeschiebern und Streusalz haben wir noch einen ausreichend großen Lagerbestand“, erklärt etwa Stefan Baum, stellvertretender Leiter des Hersfelder BayWa Bau- und Gartenmarktes. Nach dem vergangenen Winter habe man dieses Jahr vorgesorgt. Bei einem plötzlichen Wintereinbruch könnten aber auch die aktuellen Bestände bald vergriffen sein. 

Zum Tage, Seite 8

Von Reemt Bernert

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