Stadt Bad Hersfeld informierte Minsterien und Ämter

Von der Fabrik zum Schilde-Park

Bad Hersfeld. In einer alten Backsteinhalle informierte die Stadt Bad Hersfeld Vertreter von Ministerien und Behörden über die neue Wissens- und Erlebniswelt im Schilde-Stadtpark-Gelände

Die Umwandlung der ehemaligen Industriefläche am Rande der Altstadt mit ihren denkmalgeschützten Backsteingebäuden ist das derzeit größte Entwicklungsprojekt der Stadt. Jetzt erhielten Vertreter der beteiligten Landesministerien und des Landesamtes für Denkmalpflege auf Einladung der Stadt einen genauen Eindruck davon, was in Bad Hersfeld geplant ist.

Den Rahmen dafür bot die ehemalige Forschungs- und Entwicklungshalle, die zu einer Veranstaltungshalle umgebaut werden wird.

Reibungslose Verbindung

Bürgermeister Hartmut H. Boehmer skizzierte vor 20 hochrangigen Gästen die Entwicklung des Projekts seit der Entstehung vor sieben Jahren. Durch die reibungslos funktionierende Verbindung von Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung werde aus dem ehemaligen Industriestandort eine Kultur-, Freizeit- und Bildungsanlage, die Bad Hersfeld ein weiteres Alleinstellungsmerkmal beschert.

Die Stadt habe den Leerstand immer als Chance verstanden. So habe man nach der Ablehnung der Landesgartenschaubewerbung einen „Plan B“ vorlegen können, der auch in der Wirtschafts- und Finanzkrise als antizyklische Maßnahme alternativlos geblieben sei.

In weiteren Fachvorträgen erläuterten die an der Entstehung des neuen Stadtareals beteiligten Planer ihre Arbeit. So wurde das Konzept der Wissens- und Erlebniswelt vorgestellt, das die Themen Kommunikation und Sprache für Besucher aller Altersgruppen auf spielerische Weise nahe bringen soll.

Auch die Renaturierung der Geis, die das Gelände durchfließt, der kontrollierte Rückbau nicht mehr benötigter Gebäude sowie die Gestaltung der großflächigen Parkanlagen wurden den Bedsuchern erläutert. (red)

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