Landecker Straße wurde kurzzeitig gesperrt

Experten sprengen eine Übungsgranate

Bad Hersfeld. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes aus Romrod im Vogelsberg haben gestern Nachmittag eine 120 Millimeter Granate auf dem Gelände eines Schrotthändlers in Bad Hersfeld entschärft.

Die Granate war am Sonntag einem Spaziergänger aufgefallen, der daraufhin die Polizei alarmierte. Nach Angaben eines Polizeisprechers hat es sich bei dem Fund um eine ungefährliche Übungsgranate aus russischen Beständen gehandelt.

Dennoch wurde der Bereich um die Landecker Straße von der Polizei gestern Nachmittag für einige Minuten abgesperrt, da die Granate mit roter Farbe überzogen und daher keinerlei Aufschrift mehr zu entziffern war. Vorsichtshalber zündeten die Fachleute vom Kampfmittelräumdienst die unscharfe Granate.

50 weitere Sprengsätze

Bei den Ermittlungen auf dem Gelände des Bad Hersfelder Schrotthändlers entdeckten die Einsatzkräfte etwa 50 weitere, ältere Granaten. Sie stammen alle aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Auch diese Granaten waren nach Angaben der Fachleute des Kampfmittelräumdienstes unscharf.

Durch die Sprengung der Übungsgranate habe zu keiner Zeit eine Gefahr für Anwohner bestanden, teilte die Polizei mit. (rey)

Von Mario Reymond

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