Bad Hersfelder Festspiele 2011: Positive Pressestimmen für Festspielauftakt „Das Dschungelbuch“

Das Experiment ist geglückt

Wissbegierig: Die Affenbande im „Dschungelbuch“ versucht sich beim Feuermachen. In der Bildmitte König Lui (Markus Gertken). Foto: Ludger Konopka

Bad Hersfeld. „Experiment gelungen“ heißt es in der Kritik der Deutschen Presseagentur (dpa) über den Auftakt der Bad Hersfelder Festspiele, die in diesem Jahr erstmals mit dem Familienstück begonnen haben.

Janusz Kicas Inszenierung des eigens für die Festspiele geschriebenen und komponierten Musicals „Das Dschungelbuch“ nach der Vorlage von Rudyard Kipling würdigte die dpa als Aufführung, „die vor Esprit sprühte“.

Nicht nur Mogli-Darstellerin Lena Vogt wird als „talentiert“ und „quirlig“ gelobt, sondern auch Ulrich Wewelsiep und Maaike Schuurmans als gegensätzliches Duo Baloo und Bagheera bekamen „große Form“ attestiert.

Die dpa-Kritik wurde von zahlreichen Tageszeitungen zwischen Alpen und der See an Stelle einer eigenen Besprechung genutzt.

Der Rezensent der Fuldaer Zeitung stellte zwar einen „uneingeschränkten Publikumserfolg“ für die „populistische Lösung“ dieses Festspiel-Auftakt fest, ließ jedoch zwischen den Zeilen erkennen, dass er lieber Welttheater statt Bären-Blues gesehen hätte.

Eine „witzig-belanglose Bühnenfassung mit einigen schlichten Texten“ erlebte der FZ-Kritiker, dabei jedoch eine „hochkarätige Besetzung und eine originell-vergnügliche Inszenierung“. Besonders gefiel darin der „famose Stefan Reck“ in der Doppelrolle als Schakal Tabaqui und Geier Chil.

Als „vergnügliche Reise auf dem Weg zum Erwachsenwerden“ lobte das Radioprogramm hr4 die Aufführung. Auch in der Online-Ausgabe des Hessischen Rundfunks war über das „Dschungelbuch“ von einem „grandiosen Auftakt“ zu lesen, den das begeisterte Publikum mit „minutenlangem Applaus“ gefeiert hatte. (ks)

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