Axel Schuhmann aus Bad Hersfeld hat das Treffen der Wiesmann-Liebhaber organisiert

Exklusiv, aber bodenständig

Bad Hersfeld. Ein echter Hingucker sind sie alle, die verschiedenen Modelle der Wiesmann-Sportwagen, wie auch Axel Schuhmann aus Bad Hersfeld einen fährt. „Wenn wir im Konvoi unterwegs sind, winken und klatschen viele Leute“, berichtet der 54-Jährige, der das Treffen des Wiesmann-Clubs Deutschland in Bad Hersfeld und die Ausfahrten in die Region organisiert hat. Aus Berlin, Hamburg, Bielefeld, aber auch aus Bebra sind die Autoliebhaber angereist.

Seit Donnerstag erkunden sie mit ihren Flitzern die Region. Aber: „Wir rasen nicht, wir cruisen“, sagt Ehrenpräsident Horst Perschau, der von der „lieblichen Landschaft“ rund um Bad Hersfeld begeistert ist. Heute geht es in die Rhön. Kleine Nebenstraßen und kurvige Strecken sind es, auf denen die Wiesmann-Fahrer gerne unterwegs sind. „Das ist ihr Revier“, sagt Schuhmann, der sein Auto Ende 2011 gekauft hat. Zwar könne man mit manchen Modellen locker Tempo 300 fahren, aber dafür seien die Autos eigentlich nicht gemacht. „Sie sehen auch nicht so aggressiv aus wie andere Sportwagen, eher wie Oldtimer“, erklärt sich Schuhmann die positiven Gefühle, die die „Wiesmänner“ bei vielen Menschen auslösten.

Obwohl das größte Modell deutlich über 200 000 Euro koste und es sich sicher um ein exklusives Hobby handele, seien die Club-Mitglieder allesamt bodenständige Menschen, betont Schuhmann – vom Handwerksmeister bis zum Akademiker. Die meisten hätten sich ihr Auto hart erarbeitet. Er selbst freut sich, wenn auch andere Spaß an seinem Auto haben: „Ich muss mich nicht allein daran erfreuen und den Wagen nur in der Garage einschließen.“

Wer einen Blick auf die Sportwagen werfen möchte, hat dazu am „Thermalis“ noch heute Abend oder Sonntagmorgen die Gelegenheit. (nm)

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