Festspielchor: Bach-Kantaten zum Ende des Kirchenjahres am Sonntag im Bachhaus

Die Ewigkeit ankündigen

Marta Gamrot-Wrzol, Sopran

Bad Hersfeld. Mit drei Bach-Kantaten zum Ende des Kirchenjahres – passend zum Charakter des Ewigkeitssonntags – setzt der Hersfelder Festspielchor einen themati-schen Schwerpunkt in seinem Konzert am 21. November um 16.30 Uhr im Bachhaus, Nachtigallenstraße 7 in Bad Hersfeld.

Über die Kantaten „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu dir“ (BWV 131) und „Gott soll allein mein Herze haben“ (BWV 169) bis „Wachet auf ruft uns die Stimme“ (BWV 140) führt der Weg vom Ewigkeitssonntag zum Advent, denn in der Ankündigung der Ewigkeit wird der Kommende gefeiert, heißt es in einer Pressemitteilung des Arbeitskreises für Musik. So erhellt sich an vielen Stellen der drei Werke für einen Moment die Szenerie und man darf kurz hineinblicken in die erwartungsvolle Adventszeit.

Alle drei Kantaten zeichnen sich durch Besonderheiten aus. In der Kantate „Aus der Tiefen rufe ich, Herr, zu Dir“ wird die Thematik des Klagens und Flehens expressiv von Instrumenten und Gesang ausgemalt. Die Kantate „Gott allein soll mein Herze haben“ hat Bach für Alt-Solo und eine konzertierende Orgel geschrieben, während in der Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ im großen Eingangschor in einer aufwendigen Vertonung die erste Strophe des bekannten Chorals von Philpp Nicolai erklingt.

Für dieses Konzert hat Siegfried Heinrich die Sänger Marta Gamrot-Wrzol (Sopran), Barbara Buffy (Alt), Michael Chacewicz (Tenor) und Marcus Weishaar (Bass) sowie die Musiker Jens Amend (Orgel) und Markus Fischer (Cembalo und die Virtuosi Brunenses aus Brünn gewonnen, die zum Teil seit vielen Jahren für gemeinsame Spielfreude und musikalische Qualität stehen. Heinrich wird das Konzert in bewährter Weise leiten. (red/zac)

Karten zu 15 Euro auf allen Plätzen (Schüler und Studierende 50 Prozent Ermäßigung) gibt es an der Abendkasse. Das Konzert wird gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.

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