Staatssekretärin Nicola Beer besucht Bad Hersfeld

„Europa wird im wortreich greifbar“

Nicola Beer

Bad Hersfeld. Der Name „wortreich“ hat es Nicola Beer besonders angetan. „Das ist etwas für jemanden, der Spaß an der Sprache hat“, sagte die Europastaatssekretärin gestern bei einem Besuch in Bad Hersfeld. Spaß an der Sprache sollte sie auch für ihre neue Aufgabe mitbringen, denn Beer wird Hessens neue Kultusministerin.

Deshalb nutzten die Macher vom „wortreich“ auch die günstige Gelegenheit, um bei der künftigen „obersten Lehrerin Hessens“ für ihre Einrichtung zu werben – und sie liefen bei ihr offene Türen ein. „Hier geht es um Kinder, Lehrer und Bildung, das interessiert mich immer“, sagte Beer.

Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass das „wortreich“ ohne die rund 4,7 Millionen Euro Zuschuss von der Europäischen Union womöglich nicht existieren würde. „Die EU beschäftigt sich nicht nur mit der Schuldenkrise“, sagte Beer. „Mit der Unterstützung regionaler Projekte stößt sie Investitionen an.“ So entstünden nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch kultureller Nutzen. „Solche Projekte zeigen, dass Europa auch bei uns ganz konkret sichtbar und greifbar ist.“

Zuvor hatte Bürgermeister Thomas Fehling, der die Staatssekretärin gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteher Lothar Seitz durch die Ausstellung begleitete, für die Unterstützung von Land und EU bei der Realisierung des Projekts gedankt. „Das wortreich ist ein Aushängeschild für Bad Hersfeld, aber auch weit über die Stadtgrenzen hinaus“, sagte Fehling. Er bezeichnete das Mitmachmuseum und den neuen Stadtpark rund um die Plaza als „Schmuckstück der Stadt“. (kai)

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