Land beteiligt sich an Sanierung der Häuser

800 000 Euro für die Sinti-Siedlung

Bad Hersfeld. Das Land fördert die Modernisierung von 27 Sozialmietwohnungen in Bad Hersfeld mit einem Betrag in Höhe von 803 000 Euro. Das teilte Wirtschaftsminister Dieter Posch gestern mit. Der Bewilligungsbescheid wird in diesen Tagen an die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH Hessen in Frankfurt versandt. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 1,8 Millionen Euro.

27 Einfamilienhäuser

Bei den geförderten Wohnungen handelt es sich um die so genannte Sinti-Siedlung in Bad Hersfeld mit 27 mietbaren Einfamilienhäusern, die 1981 auf einem Erbbaugrundstück der Stadt Bad Hersfeld von der GWH errichtet wurden. Die Häuser sind nicht unterkellert und wurden in Fertigbauweise (Plattenbau) mit Beton-Sandwichplatten erstellt. Geplant ist eine umfassende Sanierung der Gebäude. Die Bäder und Küchen werden modernisiert, es werden wassersparende Armaturen und Spülkästen eingebaut. Außerdem werden die Elektroinstallationen sowie die Dacheindeckung erneuert.

Die Stadt Bad Hersfeld beteiligt sich ebenfalls mit einem zinsgünstigen Darlehen an der Finanzierung. Zur energetischen Sanierung werden die Betondecken gedämmt und die Fassaden erhalten ein Wärmedämmverbundsystem. Die Heizungsanlagen werden erneuert. Durch den Einsatz der neuen Heiztechnik in Verbindung mit den geplanten Wärmedämmmaßnahmen am Gebäude ist mit einer deutlichen Energieeinsparung zu rechnen.

Die Anfangsmiete ist auf 6,56 Euro je Quadratmeter Wohnfläche monatlich (ohne Betriebskosten) nach der Modernisierung festgelegt.

Die geförderten Wohnungen dürfen nur wohnungssuchenden Haushalten überlassen werden, deren Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet. So darf beispielsweise bei einem Dreipersonenhaushalt das Brutto-Jahreseinkommen nicht mehr als rund 40 400 Euro betragen.(red)

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