Kommunen wollen den Kunst-Wanderweg im Landkreis weiter ausbauen

33 000 Euro für den Ars Natura

Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt (Dritter von links) übergibt den Förderbescheid an Bürgermeister Thomas Baumann (daneben), Ludwigsau, federführende Gemeinde der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Ars Natura“. Das Bild zeigt außerdem von links Sigrid Wetterau, Regionalforum Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling, Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann, Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach, und Susanne Torreiter, Fachdienst Ländlicher Raum. Foto: nh

Hersfeld-Rotenburg. Der „Kunst-Wanderweg Ars Natura“ wird auch im Landkreis Hersfeld-Rotenburg weiter ausgebaut und verlängert. Dafür überbrachte jetzt Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt einen Förderbescheid in Höhe von 33 000 Euro an die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Entwicklung des Ars Natura.

Die Gemeinden Ludwigsau, Hauneck und Niederaula sowie die Stadt Bad Hersfeld wollen gemeinsam den Kunstwanderweg erweitern, der bislang noch in Rotenburg endet. Die Kommunen werden bis zum Frühjahr 2015 insgesamt etwa 50 000 Euro einsetzen, um den Weg gemeinsam aufzubauen.

Zwei Rundwanderwege

Die Grundidee des Projektes ist die Einrichtung von Kunstpfaden auf etwa 700 Kilometern entlang der Fernwanderwege X8, von Korbach zum Kyffhäuser, und X3, von Höxter nach Bad Brückenau. Der Ars-Natura-Wanderweg führt über eine Strecke von mehr als 40 Kilometern durch die Kommunen Ludwigsau, Bad Hersfeld, Hauneck und Niederaula. Dabei entstehen zwei Rundwanderwege: Im Norden im Besengrund und über den Fuldaradweg nach Bad Hersfeld, im Süden über den Haunetalradweg und den Johannesberg hin zum Fuldatal. Letztlich folgt der Kunstwanderweg dem Fuldaradweg bis nach Niederaula.

Entlang der neuen Wegestrecke sollen insgesamt 30 Kunstwerke der Landschaftskunst aus Metall, Stein und Holzwerkstoffen von überregionalen und auch regionalen Künstlern aufgestellt werden. Partner ist die Ars-Natura-Stiftung in Spangenberg. Themenschwerpunkte für die künstlerische Gestaltung sind die Themen „Sprachschätze“ und „Steinschätze“. Bis zum Frühjahr 2015 soll der komplette Weg eingerichtet sein.

Finanziert wird das Vorhaben über das EU-Förderprogramm „Leader“ zur Förderung der regionalen Entwicklung. In der Leader-Region Hersfeld-Rotenburg wurde das Projekt als gemeinsames Leitprojekt festgelegt. Insgesamt konnten seit 2007 über das Programm mehr als 55 Projekte mit einer Fördersumme von über 1,1 Millionen Euro unterstützt werden, heißt es von Seiten des Kreises.

Mit dem Leader-Programm stellen die EU und das Land Hessen in anerkannten Förderregionen Finanzmittel zur Unterstützung regionaler Entwicklungsprojekte bereit. Hersfeld-Rotenburg ist bis 2013 als Förderregion anerkannt und wird sich auch für den neuen Förderzeitraum von 2014 bis 2020 wieder um die Anerkennung bewerben. (red/nm)

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