Geld aus Brüssel für bessere Lebensqualität vor Ort

EU-Finanzspritze für Regionalförderung

Hersfeld-Rotenburg. Der Kreis erhält auch weiterhin Geld von der Europäischen Union für die Regionalförderung durch das so genannten Leader-Programm. Insgesamt wurden 24 lokale Aktionsgruppen aus Hessen von der EU als förderungswürdig anerkannt.

Darunter ist auch die Leader-Regionen Hersfeld-Rotenburg, die den größten Teil des Kreisgebiets umfasst, und die Region Knüll, zu der unter anderem Niederaula, Kirchheim, Neuenstein, Breitenbach/H. und Oberaula gehören.

In beide Regionen fließen nun im Zeitraum bis 2020 jeweils gut zwei Millionen Euro. Zuvor hatten die Kommunen mit Verbänden, Vereinen und engagierten Bürgern gemeinsam regionale Entwicklungskonzepte für Projekte vor Ort erarbeitet. „Wir freuen uns über diesen Gestaltungsspielraum und wollen nun gemeinsam mutig die Konzepte umsetzen“, sagte die Hersfeld-Rotenburger Regionalmanagerin Sigrid Wetterau.

Die Schwerpunkte, für die das Geld aus der Leader-Förderung verwendet werden soll, lägen in den Bereichen Daseinsfürsorge, Landnutzung und Tourismus. Laut Wetterau gehe es darum, die Lebensqualität in der Region etwa durch die Einrichtung von örtlichen Treffpunkten oder Cafés, durch Versorgungseinrichtungen oder Bürgerbusse zu steigern. Über die genauen Projekte, die umgesetzt werden sollen, wird Ende März ein Leader-Beirat entscheiden. (kai)

Kommentare