Noch keine Ende in Sicht: Nächste Woche weitere Einrichtungen betroffen

Erzieher streiken weiter: Kundgebung in Bad Hersfeld

Bad Hersfeld. „Für die Gesellschaft, für die Zukunft“, skandierten die gut 150 Beschäftigten im Erziehungs- und Sozialdienst, die gestern Vormittag mit Trillerpfeifen und Plakaten durch die Bad Hersfelder Innenstadt zogen, um auf ihr Anliegen und die Forderung nach einer besseren Bezahlung aufmerksam zu machen.

Vor dem Rathaus versammelten sich die Teilnehmer zu einer kurzen Kundgebung. Gemeinsam wolle man für eine finanzielle und gesellschaftspolitische Aufwertung des Berufs kämpfen, so Angelika Kappe, Geschäftsführerin Verdi Osthessen. Im Sinne der frühkindlichen Bildung seien zahlreiche Aufgaben zu erfüllen, von der Vorbereitung bis zum Elterngespräch.

"Bleibt standhaft und bezieht die Eltern mit ein", rief Kappe den Streikenden zu.

Auch in der kommenden Woche wird in einigen kommunalen Einrichtungen im Landkreis weiter unbefristet gestreikt. In der übernächsten Woche sind ebenfalls Ausstände möglich.

Geschlossen sind nächste Woche nach Pfingsten die kommunalen Einrichtungen in Bad Hersfeld, Heringen und Hauneck, wobei es in Bad Hersfeld und Hauneck einen Notdienst gibt. Am Donnerstag und Freitag sind nach aktuellem Kenntnisstand Schenklengsfeld, Friedewald, Bebra, Hohenroda und Philippsthal betroffen. Die Eltern werden über die jeweilige Einrichtung informiert. (nm)

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