Ehemalige Schüler trafen sich 40 Jahre nach dem Abitur an der Modellschule Obersberg

Erste Abiturienten zurück

Sahen sich teilweise das erste Mal seit 40 Jahren: Jürgen Rehs (hinten von links), Detlef von Bremen, Wolfgang Kunz, Peter Zanger, Andreas Laschek-Enders, Prof. Dr. Mathias Herrmann, Uwe Jakubczyk, Manfred Berk, Wolfgang Tschirner und Hans Zimmermann. Dr. Dietrich Semm (mitte von links), Dorothea Schmidt-Glintzer, Hermann Böss, Klaus Kümmel, Ruth Reinhard, geb. Loose, Stefan Händel und Dr. Werner Armonies. Ulrike Eidam (vorne von links), Jürgen Driebe, Stephanie Reiner, geb. Jestädt, Sonja Purwien, geb. Holfeld, Gudrun Paul, Hans-Dieter Riede und Stephan Wilde sowie Stephan Reuss (hockend von links) und Gerhard Recher. Foto: nh

Bad Hersfeld. Das erste Abitur an der 1973 neu entstandenen Modellschule Obersberg fand im Sommer 1976, vor 40 Jahren, statt. 33 Schülerinnen und 106 Schüler bekamen damals die Hochschulreife. Zwölf weitere hatten bereits ein halbes Jahr zuvor ein vorgezogenes Abitur gemacht. 40 Jahre nach dem Abitur war dies nun ein Anlass zu einem Treffen gereifter Damen und ergrauter Herren, die aus dem Umfeld der Tutorengruppe des späteren Schuldirektors Walter Mitze und dem Mathematik-Leistungskurs von Studiendirektor Wilfried Schubert kamen.

Pfarrerin Ulrike Eidam, eine der Ehemaligen, hatte das Treffen angeregt. Nicht alle erkannten sich sofort wieder, denn viele sahen sich zum ersten Mal nach all den Jahren. Angereist waren 26 Ehemalige von Sylt über das Rheinland bis München, einige davon leben noch heute in Bad Hersfeld und Umgebung.

Die Ehemaligen erinnern sich gerne an die Jahre in der damals ganz neuen Schule mit den neuen Unterrichtskonzepten. Das neu eingeführte Kurssystem mit der Möglichkeit, Lehrer und Themenbereiche nach den eigenen Lerninteressen zu wählen wurde von vielen als befreiend und anregend empfunden und war eine gute Vorbereitung auf das nachfolgende Studium. Auch der gemeinsame Unterricht von Jungen und Mädchen war für viele eine neue Erfahrung. Von den 26 Personen haben 20 nach dem Obersberg eine Hochschulausbildung absolviert, darunter sind fünf Ärzte, sechs Ingenieure und Naturwissenschaftler, drei Pfarrer und zwei Lehrer. Vier Personen sind selbstständig tätig.

Besonders erfreut waren die ersten Obersbergschüler über die spontane Unterstützung durch die Leitung der Obersbergschule. Der stellvertretende Schulleiter Dirk von Sierakowski führte die Besucher durch die heutige Schule, deren mittlerweile campusähnliche Anlage sich im Laufe der Jahrzehnte stark verändert hat. Wiedererkannt haben viele der Ehemaligen insbesondere die Mediothek, die es in ähnlicher Form schon vor 40 Jahren gab. (red)

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