Haunetal hat 7,8 Millionen Euro Eigenkapital

Eröffnungsbilanz liegt geprüft vor

Haunetal. Die mit der Umstellung auf die doppische Haushaltsführung geforderte Eröffnungsbilanz der Marktgemeinde für das Jahr 2009 haben die Haunetaler Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig festgestellt. Sie folgten damit auch der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses.

Die vom Rechnungsprüfungsamt des Landkreises geprüfte und vom Gemeindevorstand beschlossene Eröffnungsbilanz soll ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenslage zeichnen.

5,2 Millionen Euro Schulden

Die Eröffnungsbilanz weist Eigenkapital in Höhe von 7,8 Millionen Euro aus. Das Sonderposten-Anlagevermögen beträgt circa 8,5 Millionen Euro, die Verbindlichkeiten etwa 5,2 Millionen Euro. 22,7 Millionen Euro lautet die Bilanzsumme.

71,6 Prozent beträgt die Eigenkapitalquote unter Berücksichtigung der Sonderposten, 27,8 Prozent Fremdkapitalquote.

„Damit kann man leben“, kommentierte Gerhard Kauffunger (SPD) den Jahresabschluss 2009, der zudem den Umgang mit den Kommunen kritisierte. „Aus dem Gesetz wurde ein Monster.“ Weniger zufrieden war Andres Kimpel (CDU). „Die 5,2 Millionen Euro Verbindlichkeiten sind wichtig“, sagte er.

Bis Ende 2015 müssen auch die Jahresabschlüsse für 2010, 2011 und 2012 vorliegen. Dafür ist die Marktgemeinde erneut auf externe Hilfe angewiesen, aber Bürgermeister Gerd Lang ist zuversichtlich: „Ich denke, dass wir das schaffen“, sagte er in der Sitzung i der Gemeindevertreter. Grämen müsse man sich nicht. „Acht von 20 Kommunen haben noch keine Abschluss für 2009“, so Lang. (nm)

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