Förderverein der Klinik für Psychiatrie wählt Anja Heesch zur neuen Vorsitzenden

Erkrankung kann jeden treffen

Der neue Vorstand. Von links: Anja Heesch, York Meißner-Atzerott, Evelin Standke, Dr. Falko Seegel und Alexander Hinz. Foto: nh

Bad Hersfeld. Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums Bad Hersfeld wurde ein neuer Vorstand gewählt.

Dr. Seegel stellte die Aktivitäten der vergangenen Monate vor und berichtete, dass die erhofften Spenden für die Anschaffung eines Kleinbusses zur Förderung der Außenaktivitäten nicht eingegangen seien. Das Ziel der Anschaffung des Busses für den Transport der Patienten aus der Psychiatrie müsse also vorerst aufgegeben werden.

Dr. Friedhelm Röder berichtete von seinen Aktivitäten bei Vereinen und Gruppen über die psychische Erkrankung.

In seinen Begrüßungsworten dankte der Chefarzt der Psychatrie Professor Dr. Schiller für die Aktivitäten des Fördervereins, da dieser ein wichtiger Bestandteil zur Hilfe der Patienten sei. Nicht selten käme es vor, dass Patienten keine Möglichkeit hätten, an der Schwimmtherapie teilzunehmen, oder bestimmte Therapiefahrten nicht mitmachen können, da eine Fahrgelegenheit fehle. Er wies auf die Notwendigkeit eines Busses hin.

Der Förderverein legt kleinere Geldbeträge für die Therapie aus, damit mancher sich einen Kaffee oder ein Stück Kuchen bei einer Ausflugsfahrt leisten kann. Der Förderverein möchte vor allem das Bewusstsein wecken, dass eine psychische Erkrankung jeden Menschen treffen kann. Er möchte erreichen, dass jeder Patient an allen Therapien teilnehmen kann und dass er den Kontakt zu anderen Menschen wiederfindet.

Neuer Vorstand gewählt

Nach der Wahl des neuen Vorstands, der aus Anja Heesch als erster Vorsitzenden, Yorck Meißner-Atzerott als zweitem Vorsitzenden, Evelin Standke als Kassenwartin, Alexander Hinz als Pressesprecher, Dr. Falko Seegel als Schriftführer und als Unterstützungen Mirko Panitz, Jan Schmidt und Klaus Rampold besteht, stellte sich der ehemalige Vorsitzende Dr. Röder weiterhin zur Verfügung, um bei Veranstaltungen über die Aufgaben des Fördervereins und über psychische Erkrankungen aufzuklären.

Der neu gewählte Vorstand erklärte, dass zunächst die Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund stehe und dass der Förderverein eine Anlaufstation und Hilfe für Betroffene und ihre Angehörigen sei. (red/fs)

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